Mein Weg zum Triathlon

Die Idee war ja schon lange da, sehr lange. Eigentlich war es fast ein Traum und jetzt wird der Traum wahr!

Früher bin ich nur geschwommen, tagein tagaus ohne Pause, bis es im Wettkampf einfach nicht  mehr passte. Ich konnte, aus welchen Gründen auch immer, meine Trainingsleistungen nicht im Wettkampf umsetzen, so dass ich aufgegeben habe. Vielleicht war das falsch, wer weiß das schon. Ich war so frustriert und habe mich dann erst mal voll aufs Abi konzentriert. Zum Ausgleich bin ich ca. 3 Mal in der Woche laufen gewesen, nur ganz locker, nur für mich. Mehr habe ich jahrelang, also genauer gesagt länger als ein Jahrzehnt nicht gemacht. Obwohl ich damals schon fasziniert vom Triathlon war. Aber ich hab‘ mich nicht aufs Rennrad getraut. Kaum zu glauben, oder? Jedenfalls habe ich dann erst einmal mein Studium durchgezogen und angefangen zu arbeiten. Habe hier und da mal einen Volkslauf mitgemacht und gar nicht soooo schlecht abgeschnitten, dafür, dass ich „nur“ regelmäßig ein wenig laufen war. 2008 bin ich dann, nach 2-3 etwas längeren Läufen von 2 Stunden und ansonsten 2-3 Mal 5-6 km die Woche (!!!), meinen ersten Marathon in Bonn gelaufen. Ich habe ihn irgendwie überlebt. Rückblickend war die Vorbereitung nicht ideal, ich hatte ja damals keine Ahnung, was ich da eigentlich mache. Aber ich bin unter 4 Stunden ins Ziel gekommen. Die Oberschenkelkrämpfe, die mich zu einer 5 km Gehpause zwangen, werden mir wohl noch lange unvergessen bleiben.

2009 hat es mich dann beruflich nach New York getrieben, ich wollte meinen Traum vom Kliniker UND Forscher verwirklichen. Beruflich ist das Projekt nicht so erfolgreich gewesen wie erhofft, aber dafür bin ich unverhofft meinem sportlichen Traum plötzlich ganz nah gekommen. Ich dachte mir, jetzt bin ich schon in New York, dann will ich auch den Marathon mitlaufen. Also habe ich mich mal schlau gemacht, wie so ein Marathon-Training funktioniert, mir Pläne angeguckt, für einen entschieden und dann erst einmal für Halbmarathons trainiert. Mein Ziel war es mich über die Zeit für den NYC-Marathon zu qualifizieren. Ich hätte auch auf das Losglück setzen können, doch ich wollte mein Schicksal selber in die Hand nehmen. Also fing ich an zu laufen, jeden Tag, hielt mich an meinen Plan, nur mit den Tempo- und Intervall-Einheiten tat ich mich schwer. Ein Halbmarathon folgte dem nächsten und eine Bestzeit der anderen. Dann endlich, mit erfolgter Qualifikation trat ich einem Laufclub bei. Das Laufen in Gemeinschaft macht dann ja doch noch mal mehr Spaß und auch die Tempoläufe und Intervalleinheiten haben nach einer Zeit der Qual richtig Spaß gemacht. So wurde ich also lauf-fit und Marathon-fit. In New York gibt es jede Menge sportbegeisterte Menschen und so auch nicht nur Massen an Läufern sondern auch Radfahrer und Triathleten. Und nach einem Jahr in der großen Metropole war ich dann so weit, dass ich mir mein Rennrad habe bringen lassen. Die zunächst nur fixe Idee, mal für einen Triathlon zu trainieren ist nun zum festen Plan geworden:

Zurück in Deutschland habe ich mich für Roth angemeldet und bin ich einem Triathlonverein beigetreten, dem DLC Aachen. Und so startete ich in das Abenteuer Training für die Langdistanz.

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