Die verkürzte Kurzdistanz – Ligawettkampf in Harsewinkel

Ursprünglich wollte ich in Harsewinkel zur Premiere auf der Mitteldistanz antreten. Gut, dass ich doch für das Liga-Team an den Start gegangen bin. Auf dem Programm stand eine Kurzdistanz, ebenfalls Premiere für mich, denn bisher habe ich ja nur zwei Sprints absolviert. Doch mit einer echten Premiere wurde es nichts. Denn bei 8 Grad und Regen, also recht schauerlichen Bedingungen wurde beschlossen die Liga-Wettkämpfe von der Kurz- auf die Sprintdistanz zu verkürzen. Einerseits schade, denn ich wäre wirklich gerne endlich mal zumindest über eine etwas längere Distanz gestartet, andererseits war es auch so schon kalt genug.

Diesmal hatte ich mir vorgenommen beim Schwimmen gemäßigt anzugehen und einigermaßen akzeptabel durchzukommen, dafür aber ohne Panikattacke. Das hat dann auch funktioniert. Ich bin ganz locker angegangen und auch so durchgeschwommen. Ein kleines Gerangel gab es natürlich, aber wirklich nichts Schlimmes. Dann auf zum Rad. Hier bin ich mal wieder viel zu vorsichtig auf’s Rad gestiegen (hier ist also noch was drin). Dann habe ich erst einmal vorsichtig die Kurven auf dem nassen Untergrund getestet, ich wollte dem nicht so richtig trauen. Doch je länger ich unterwegs war, desto mehr Vertrauen habe ich bekommen und desto besser bin ich in Tritt gekommen. Doch dafür ist so ein Sprint dann doch zu kurz, da muss man von Anfang an Treten was das Zeug hält (hier ist also auch noch was raus zu holen). Teilweise war es recht windig und je länger ich unterwegs war, desto mehr habe ich gemerkt, dass die Kälte in meine Beine kroch, ich fand es unglaublich schwer ordentlich Druck auf die Pedale zu bringen. So bin ich dann als Dritte zum Wechsel gekommen, Kristina kurz hinter mir. Nora hatte leider aufgrund eines Raddefektes schon zu Beginn der Radstrecke aufgeben müssen.

Wieder viel zu vorsichtig vom Rad abgestiegen… (hier ist noch was drin). Dann Helm ab — schön wär’s gewesen, ging aber nicht. Meine Finger waren steif vor Kälte, habe das auf dem Rad gar nicht realisiert, aber jetzt habe ich sie einfach nicht zusammen gedrückt bekommen um den Verschluss vom Helm auf zu machen. Dann nach einer gefühlten Ewigkeit die steifen Füße irgendwie in die Schuhe kriegen. (Kleiner Tipp: Beim nächsten Mal erst Schuhe anziehen, dann werden die Finger schon mal gefordert und kriegen den Helm dann vielleicht auch besser auf.) Nun ja, wundersamer Weise bin ich dann als Vierte auf die Laufstrecke, gefühlt waren alle schon an mir vorbeigezogen 😉 Ich fühlte mich ganz gut und hätte gerne los gepowert, doch meine Beine und Füße waren so eisig, dass ich nichts gespürt habe und froh war einen Fuß vor den anderen zu setzen und nicht hinzufallen. Irgendwie müssen doch alle damit Probleme haben, oder? Also einfach weiterlaufen und hoffen dass es besser wird. Das wurde es auch, allerdings erst auf dem letzten Kilometer. Relativ rasch habe ich dann zwei der vor mir liegenden Läuferinnen überholt, davor war dann noch Kristina, aber da war nicht mehr an ein Rankommen zu denken. So hieß am Ende die Siegerin Kristina Ziemons, und ich wurde Zweite und war eigentlich ganz zufrieden. Mit dem Team haben wir dann wegen Noras Ausfall den 5. Platz belegt, schade.

Alles in allem ein ordentlicher Wettkampf. Fazit für mich: Beim nächsten Mal schneller schwimmen, schneller wechseln, insbesondere auf’s und vom Rad springen geht einfach schneller. Dann erst Schuhe anziehen, dann Helm aus. Auf dem Rad am Anfang ordentlich reintreten, und ebenso beim Laufen erstmal Gas geben.

Jetzt sind es noch 5 Wochen bis Roth. Dort wird eh alles noch mal anders sein. Hoffe die letzten Wochen noch ordentlich trainieren zu können und nicht wieder krank zu werden.

Der nächste Liga-Wetkampf folgt im August.

 

 

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