Über den Kraichgau zur 70.3 WM nach Australien

Jetzt sitze ich hier und weiß eigentlich gar nicht was ich schreiben soll… Gedanken gehen mir genug durch den Kopf, doch irgendwie kann ich sie gerade nicht in die richtige Reihenfolge bringen und die richtigen Worte finden. Schreibblockade – Zum Glück bin ich keine Schriftstellerin sonst würde ich jetzt bestimmt in ein tiefes Loch fallen 😉

Ich fange einfach mal vorne an. Ich mag das Rennen im Kraichgau, die Stimmung ist immer super und dich mag die Strecke einfach, besonders die Herausforderung die nach dem Radfahren beim Laufen wartet. Letztes Jahr musste ich aufgeben, daher wollte ich dieses Jahr unbedingt zurück kommen!

Gestartet bin ich einigermaßen gut in das Rennen. Kleine Probleme am Anfang des Schwimmens habe ich irgendwie überwunden und konnte zu Yvonne und Natascha aufschwimmen und sogar kurz vor Ihnen das Wasser verlassen. Ein etwas langsamerer Wechsel ließ mich als 5. auf die Radstrecke wechseln. Autsch, hier hat’s dann erst mal ordentlich weh getan. Entweder ich hatte mir irgendwas eingefangen, was falsches gegessen, getrunken, nicht genug oder zufiel, jedenfalls haben die Waden ganz schön gezwickt und auch die Oberarme! (So schnell bin ich jetzt dann auch wieder nicht geschwommen!) Ich habe dann erst mal meine angestrebten Werte getreten und mich abgesehen von den kleinen Zipperlein auch wohlgefühlt. Nur habe ich mir damit nicht zugetraut hinter Natascha uns Yvonne her zu fahren, so dass ich die 90 km alleine unterwegs war. Besonders erwähnen mag ich hier noch den Anstieg in Gochsheim, ihr seid der Hammer Leute, einfach krass wie ihr einen da hoch brüllt!!!

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Als 4. konnte ich auch die Laufstrecke wechseln und abgesehen von meinen Waden die mir ein wenig Sorgen bereiteten fühlten sich die Beine noch sehr gut an, so dass ich auch schnell anlaufen konnte. Ich habe es dann mehr oder weniger rollen lassen, die Beine einfach mal machen lassen und der Blick auf die Uhr zeigte, dass das Tempo passte. Die 2:20 Rückstand auf Platz 3 konnte ich rasch verringern. Die Unterstützung an der Laufstrecke war klasse! Und so konnte ich erneut aufs Podium laufen! Riesig gefreut habe ich mich über die schnellste Laufzeit des Tages!

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Als besonderen Bonus kam dann auch bald die Nachricht, dass ich damit schon im der ersten Runde für IM 70.3 WM in Australien qualifiziert bin!!!

Die nächsten Wochen nutze ich nun um an der Form für die Langdistanz zu feilen um beim IM Frankfurt fit am Start zu stehen. Vorher werde ich noch beim Indeland-Triathlon starten.

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