Comeback of champions – mums in Kona

-Thinking about my next season-

Being inspired by the big race on the Big Island again

There will always be the great stories of the ones you succeed, who just had an almost perfect day or who overcame some struggles. But then there will always be those who just don’t have the day they where hoping for, who got beaten by heat or humidity or just suffering from minor injuries and either injury or dehydration forces them to give up, let it go and DNF. It’s always been a killer race and it will always be, no matter how great or bad the weather conditions are and no matter if you come here in the best shape of your life.
I’ve experienced already all that kind of finishes. In my first year racing Kona in the AG30-34, I had an okay swim, a fantastic bike (5th fastest woman split overall) and a run which I had to fight through and with craps in my stomach. But I made it to the finish line, became a world champion, got 5th female age-grouper and 26th woman overall😊 For sure I was happy and disappointed at the same time because I had troubles on the run but looking back now, this had been minor problems.

Coming back to Kona in 2015 as a Pro I had to drop out in T2. After having the worst swim in my life with cramps all over my body I still managed to start the bike with good form but then couldn’t hold any food or water inside my body and so I overheated and dehydrated and was just happy to get to T2 by my own and had to spent several hours in the medical tent. Found out the other day I had caught a cold and got a fever.

Next time on the Island in 2017 I came back from a severe injury in my lower back and iliopsoas just after winning IM Barcelona. Not 💯 % fit I finished with a solid 4th place at IRONMAN South Africa 🇿🇦 to secure my Kona slot. Just when I was ready to race again I did tear my hamstrings in T1, racing the European Champs in Elsinore. I managed to find my strength again and felt fitter and mentally and physically better prepared than ever before. Came race day I had a not so good but not too bad swim, found my rhythm early on the bike and until Hawi I was still confident that it’s going to be my best race in Kona so far. Suddenly on my way back I again couldn’t digest any food or liquids any longer, but tried to keep my power as high a possible although losing a lot of ground on the last stretch of the bike. I still started the marathon and was surprised by myself that I started at a solid pace and feeling strong again, just to get hit again by the heat in the middle of the Energy Lab. On my way back to Kona it was a mix of jog and walk and I found some great company and we motivated each other to stay in the race and keep going And, I had Chris supporting me along the course. The last 1,5-2 k I caught some adrenaline and found back into running, overtaking some other woman and finished 24th and I was smiling and felt proud crossing that finish line on that day.

So congratulations to each and everyone who finished and also to everyone who didn’t because his or her body just wasn’t able to hold it together. Although it hurts a lot, sometimes it’s better to stop and be safe. You will all come back strong and you are not alone.

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I don’t know my plans for next season. This year already was totally different than planned. I wanted to join some races for fun but this didn’t work out. I had to listen to my body and the little one growing inside of me. For next year I have to wait and listen to my body if and when I will be able for some solid training again. So there is no way of planning my next season although I want to. I’ve put up a lot of races in my training calendar, just to know what my options are.

Sometimes I even don’t know if I will be or want to come back to racing professionally in triathlon at all. It will be a lot managing my work as a doctor, our kid and the sport. But we will see and I guess I will know as soon as the time comes.

…There were so many athletes who became mothers last year (Mirinda Carfrae, Meredith Kessler, Liz Blatchford, Radka Kahlefeld, Caroline Steffen, Jodie Cunnama, Jeanne Collonge, Kristin Liepold) and they all inspire me whether they came back with great results or are still fighting or working to get back into the sport.
Even though I don’t know what it will be like for me yet, I know for sure that I will do more sport again and will be back on the starting line! But for the time being I have to take it easy, there are no more long hikes, for the time being, no more sessions on the windtrainer, but instead a few short walks and light swimming units…

Always listen to your body!!!

CU, Astrid

 

Deutsche Version:

Wie sieht wohl meine nächste Saison aus?

Und wiedermal vom großen Rennen auf  Big Island inspiriert.

Es wird immer die großen Geschichten von denen geben, denen es gelingt, die  einen fast perfekten Tag hatten oder die einige Kämpfe überwunden haben. Aber dann wird es immer diejenigen geben, die einfach nicht den Tag haben, auf den sie hofften, die von Hitze oder Schwüle niedergerungen oder einfach nur an leichten Verletzungen litten und entweder von Verletzungen oder Dehydrierung gezwingen wurden aufzugeben. Es war schon immer eine Killerrennen und wird es immer sein, egal wie gut oder schlecht die Wetterbedingungen sind und egal ob du in der besten Form deines Lebens hierher kommst. Ein DNF ist nicht unbedingt was schlechtes wenn du damit schwerwiegende Folgen für deinen Körper ersparst.
Ich habe bereits all diese Arten von Finishes erlebt. In meinem ersten Jahr mit Kona in der AG30-34 hatte ich ein ganz gutes Schwimmen, ein fantastisches Radfahren (5. schnellster Frauensplit insgesamt) und einen Lauf, durch den ich mit mit Magenkrämpfen gekämpft habe. Aber ich schaffte es ins Ziel, wurde Weltmeisterin, wurde 5. Alterkalssenathletin gesamt und 26. Frau overall😊 Sicherlich war ich glücklich und gleichzeitig enttäuscht, weil ich eben Probleme im Rennen hatte, aber im Rückblick war das ein kleines Problem.

Als ich 2015 als Pro nach Kona zurückkehrte, musste ich in T2 aussteigen. Nachdem ich das schlimmste Schwimmen in meinem Leben mit Krämpfen am ganzen Körper hatte, schaffte ich es immer noch, das Fahrrad in guter Form zu starten, konnte aber dann kein Essen oder Wasser in meinem Körper halten und so überhitzte und dehydrierte ich und war einfach glücklich, aus eigenen Kräften nach T2 zu kommen und musste mehrere Stunden im medizinischen Zelt verbringen. Später erfuhr ich, dass ich mich erkältet und Fieber hatte.

Das nächste Mal auf der Insel im Jahr 2017 kam ich von einer schweren Verletzung im unteren Rücken und Iliopsoas zurück, kurz nachdem ich die IM Barcelona gewonnen hatte. Nicht 100% fit belegte ich beim IRONMAN Südafrika einen soliden 4. Platz, um meinen Kona-Slot zu sichern. Gerade als ich bereit war, wieder zu fahren, habe ich mir bei den Europameisterschaft  in T1 die Kniesehnen gerissen. Ich konnte meine Kraft wiederfinden und fühlte mich fitter und geistig und körperlich besser vorbereitet als je zuvor. Am Tag des Rennens hatte ich ein nicht so gutes, aber nicht allzu schlechtes Schwimmen, fand meinen Rhythmus früh auf dem Motorrad und bis Hawi war ich immer noch zuversichtlich, dass es mein bisher bestes Rennen in Kona werden wird. Plötzlich auf dem Rückweg konnte ich wieder weder Essen oder Flüssigkeiten mehr verdauen, sondern versuchte, meine Leistung so hoch wie möglich zu halten, obwohl ich auf der letzten Strecke des Rades viel Boden verlor. Ich startete immer noch den Marathon und war überrascht, dass ich in einem soliden Tempo startete und mich wieder stark fühlte, nur um mitten im Energy Lab wieder von der Hitze getroffen zu werden. Auf dem Rückweg nach Kona war es eine Mischung aus Joggen und Wandern und ich fand tolle Gesellschaft und wir motivierten uns gegenseitig, im Rennen zu bleiben und weiterzumachen. Und ich hatte natürlich Chris, der mich auf der Strecke unterstützte. Auf den letzten 1,5-2 k fing ich etwas Adrenalin ein und fand mich wieder im Laufen, überholte noch die ein oder andere und wurde 24. und ich lächelte und fühlte mich stolz, an diesem Tag die Ziellinie zu überqueren.

Also herzlichen Glückwunsch an alle, die gefinisht haben und auch an alle, die es nicht getan haben, weil ihr Körper es einfach nicht geschafft hat gegen die Bedingungen anzukommen. Obwohl es sehr wehtut, ist es manchmal besser, aufzuhören und sicher zu sein seinem Körper keine bleibenden Schäden beigefügt zu haben. Ihr werdet alle stark zurückkommen und ihr seid nicht allein.

Ich kenne meine Pläne für die nächste Saison nicht. Dieses Jahr war schon ganz anders als geplant. Ich wollte aus Spaß an einigen Rennen teilnehmen, aber das hat nicht geklappt. Ich musste auf meinen Körper und den kleinen, in mir wachsenden Menschen hören. Für das nächste Jahr muss ich warten und auf meinen Körper hören, ob und wann ich wieder zu einem soliden Training fähig sein werde. Es gibt also keine Möglichkeit, meine nächste Saison zu planen, obwohl ich es möchte. Ich habe viele Rennen in meinem Trainingskalender eingetragen, nur um zu wissen, welche Möglichkeiten ich habe.

Manchmal weiß ich sogar nicht, ob ich überhaupt wieder mit Pro-Lizenz starten werde. Es wird viel Arbeit sein, meine Arbeit als Ärztin, unser Kind und den Sport zu managen. Aber wir werden sehen und ich schätze, ich werde es wissen, sobald die Zeit kommt.

Es gab so viele Athletinnen, die im letztern Jahr Mutter wurden (Mirinda Carfrae, Meredith Kessler, Liz Blatchford, Radka Kahlefeld, Caroline Steffen, Jodie Cunnama, Jeanne Collonge, Kristin Liepold), und sie alle inspirieren mich, egal ob sie mit tollen Ergebnissen zurückkamen oder immer noch darum kämpfen oder daran arbeiten, wieder in den Sport einzusteigen.
Auch wenn ich jetzt noch nicht weiß wie das bei mir sein wird, ich weiß sicher, dass ich wieder mehr Sport machen werde und auch wieder an der Startlinie stehen werde! Vorerst muss ich es aber ruhig angehen, es gibt vorerst keine langen Wanderungen mehr, keine Einhehiten auf der Rolle, sondern stattdessen ein paar kurze Spaziergänge und leichte Schwimmeinheiten.

Höre auf deinen Körper.

Bis bald, eure Astrid

 

#followmypassion

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