Mal was Neues probieren…

…traut euch doch mal hin und wieder etwas Neues zu probieren. Egal was! Ich zum Beispiel habe heute direkt zu zwei für mich neuen Salaten gegriffen. Das war nahezu eine Geschmacksexlposion, aber auf eine positive Art!

Erkennt ihr was es heute in meine Salatschüssel geschafft hat?

 

 

 

 

Es gab Chicorée, Puntarelle und Postelein getoppt mit Pinienkernen.

Chicorée kennt der eine oder ander bestimmt, die anderen beiden Salate bzw. Gemüse sind eher weniger weit verbreitet. Ja, man kann sie sowohl als Salat, also roh zuberieten als auch kochen. Ich hatte heute Lust auf etwas Frisches und habe mich für Salat entschieden. Ich erzähl euch noch kurz etwas zu den einzelenen Salaten:

Chicorée: Man kann ihn roh genießen oder die Blätter dünsten oder braten, oder auch als ZUtat von Currys oder Wok-Gerichten verwenden. Mit 13kcal/100g ist er sehr kalorienarm, schmeckt allerdings recht bitter. Das mag nicht jeder. Intybin, so heisst der Bitterstoff, hat aber die tolle Eigenschaft, dass er unseren Stoffwechsel zur Arbeit antreibt, genauso wie die Fettverbrennung. Außerdem sollen die Bitterstoffe auch die Sekretproduktion in den Gallengängen und Bauchspeicheldrüse anregen udn somit den Choesterinspiegel senken. Es enthält außerdem jede Menge Kalium, Phosphor, Kalzium und Vitamin A. InChicorée steckt auch der Stoff Inulin. Dieser ist günstig für die Darmflora (selektive Anreicherung von Bifidobakterien) und stärkt das Immunsystem.

Postelein oder Gewöhnliches Tellerkraut: Auch in diesem Salat steckt jede Menge Energie (nicht in Form von Kalorein): Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Eisen. Es ist ein typischer Wintersalat, da die Samen erst beim Temperaturen unter 12°C keimen. Man kann Blätter, Stengel und blüten verzehren. Jung schmecken die Blätter ähnlich dem Feldsalat, gekocht ähnlich wie Spinat.

Puntarelle: Ist eine Varieante des Chicorée, schmeckt entsprecehnd auch leicht bitter. Wenn man diei Blätter länger in Wasser legt kann man den bitteren Geschmack etwas mildern.  Sie schmeckt roh als Saalat, hierzu kann man die Blätter udn die Herzen verwenden, als auch gekocht.

Und, seid ihr neugiereig geworden? Haltet doch mal beim Einkaufen die Augen offen und probiert mal etwas Neues!

Mein Rezept: 1 Chicorée in Streifen schneiden, 1 Puntarelle waschen, Herzen aus der Knolle schneiden, Blätter klein schneiden, Posteinsalat waschen. Alles in eine Schüssel geben. Nach Belieben mit Dressing servieren. Als Topping dazu passen sehr gut geröstete Pinienkerne oder Walnüsse.

Guten Appetit und bleibt gesund!

Ziele setzen und erreichen – Wieviel Perfektionismus ist zu viel?

Perfektionismus kann ein Vorteil, aber auch ein Nachteil sein. Wenn man zu perfektionistisch ist, dann führt dies insbesondere in Wettkämpfen oft zu Problemen, da man nicht alle Variablen (z.B. das Wetter, Wassertemperatur, Konkurrenten, Tagesform) kontrollieren kann.

Es KANN nicht IMMER ALLES perfekt sein. Das muss man akzeptieren und das beste daraus machen. Manchen Gegebenheiten muss man sich anassen, wenn man das nicht kann verliert man hierdurch ggf. einen Wettkampf.

Im Sport kann Zielsetzung und Perfektionismus von Vor- und Nachteil sein:

Vorteile z.B sind:

• Hohe Motivation und innerer Antrieb zu gewinnen und sein Ziel zu erreichen.

• Starke Arbeitsmoral, die den inneren Antrieb unterstützt.

• Zielstrebig, stets darauf bedacht Ziele zu erreichen und sich zu verbessern.

• Auch im Training hochmotiviert zu sein jede Einheit durchzuziehen.

• Fähigkeit das Training und Trainingsfortschritte zu analysieren um sich zu verbessern.      

Nachteile widerum sind:

• Ergebnisorientiertes Denken (Sieg, einen bestimmten Platz erreichen, eine bestimmte Zielzeit) anstatt prozessorientiertem Denken (Herzfrequenzzielwerte, Anstrengungsgrad, Verpflegungsstrategie).

• Zu viel Nervosität und Anspannung im Wettkampf.

• Zu sehr im Trainingsmodus, kein Vertrauen auf gute Leistung im Wettkampf.

• Zu genaue Vorstellung/Erwartung vom Wettkampf.

• Wenig Vertrauen/Selbstbewusstsein im Wettkampf.

• Starker Wille sein Ziel zu erreichen, oft Hindernis weil es zu zu viel Anspannung und Verspannung führt

• Zu viel daran denken was andere über einen denken.

Bin ich zu perfektionistisch? Wenn du folgende Fragen mit JA beantwortest solltest du etwas ändern:

1. Sind Deine Leistungen generell im Training besser als im Wettkampf?

2. Willst Du den perfekten Wettkampf abliefern?

3. Willst Du so sehr gewinnen dass Du total verspannst?

4. Denkst Du darüber nach was andere denken?

5. Teilt Du Deine Leistungen in GUT und SCHLECHT ein?

6. Bist Du schnell frustriert wenn Du Deine Ziele nicht sofort erreichst?

7. Fällt es Dir schwer befreit und mit Selbstvertrauen in einen Wettkampf zu gehen?

Aus der Sportpsychologie gibt es eine schöne graphische Darstellugn wie sich Anspannung zu Leistung verhält. Je mehr man von sich erwartet desto höher ist der Druck den man sich selber macht und desto höher wird die Anspannung. Ein gewisser Grad an Anspannung und Nervosität ist förderlich:

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(Zimbardo & Gerrig, Pearson Studium 2004)

 

ABER: Wie kann man seine Wettkampf-Einstellung ändern?

Folgende Strategien helfen Dir Deinen Perfektionismus zu überwinden und trotzdem Deine Ziele zu erreichen:

Trainiere Dein Selbstvertauen so dass Du Dich auch am Wettkampftag stark fühlst. Also stelle Dich auch im Training ab und an Herausforderungen die nicht machbar erscheinen und manchmal auch nicht machbar sind.  Bei bestimmten Intervallen stelle Dir die Wettkampfsituation vor und tue so, als sei das ein Teil von Deinem Wettkampf.

Erlaube Dir gorße Hürden zu nehmen und Heruasforderungen anzunehmen. Auch ein Wettkampf entwickelt sich, es treten Veränderungen ein. Sei darauf gefasst mit anderen Bedingungen, als Du erwartest hast, konfrontiert zu werden, z.B. technische Defekte, Witterungsänderungen. Aber schaue nach vorne und fokussiere auf Dein Hier und Jetzt und nicht auf das was war.

Sei effektiv und nicht perfekt. Fokussiere nicht so sehr darauf Dich zu verbessern um beim nächsten Wettkampf besser zu sein, fokussiere darauf heute eine gute Leistung zu zeigen. Wende Deine Gedanken weg davon alles perfekt und korrekt auszuführen hin dazu es überhaupt zu erledigen. Benutze die Fähigkeiten die Du Dir bereits erarbeitet hast. Arbeite kontinuierlich und entspannt, nicht verspannt.

Bewerte Deine Leistung im Wettkampf objektiv. Sei nicht zu selbstkritisch und beschäftige Dich nicht zu lange mit dem was schlecht war. Sei objektiver. Fokussiere darauf was gut war. Dann wirst Du mit mehr Sicherheit in den nächsten Wettkampf gehen.

Zusammenfassung

Eine perfektionistische Denkweise hat Vor- und Nachteile. Benutzte die guten Seiten zu Deinem Vorteil, wie eine hohe Arbeitsmoral und Motivation, aber versuche Dinge die Dich behindern hinter Dir zu lassen. Du musst nicht immer alls zu 100% erfüllen, ein paar Prozent weniger sind oft mehr als genug. Setzte Deine Ziele nicht zu hoch, sei realistisch, dann bist Du seltener enttäuscht und bleibst selbstbewusster. Du bist ein Mensch, Du wirst Fehler machen und geniesse Herausforderungen denen Du dich stellst im Hier und Jetzt.

#believe #challenge #change #performingperfect #followmypassion

Internationaler Aachener Winterlauf – Ein Wintermärchen

Wer einen besonderen Winterlauf sucht, findet ihn in Aachen. Der Lauf ist diesjährig zum 55. Mal von der ATG ausgetragen worden und hat damit eine gewisse Tradition. Initiator und über Jahrzehnte Organisator dieses Laufes war der 2009 verstorbene Klaus Wintgens, dem zu Ehren der Klaus Wintgens-Gedächtnispreis seit 2010 verliehen wird.  Anfangs suchten sich die Läufer noch selber ihren Weg vom Vereinsheim im Vichtbachtal bis zum Chorusberg. Mit immer mehr Läufern die sich Anfang Dezember zusammen fanden wurde eine offizielle Strecke ausgeschildert. Neben der großen Anzahl an Breitensportlern, sind aber auch viele deutsche und ausländische Spitzenathleten beim Winterlauf in Aachen an den Start gegangen, was ein Blick auf die Siegerliste zeigt: http://www.atg-aachen.de/content/winterlauf-sieger

Die Strecke des Winterlaufs führt vom Start im Vichtbachtal, wo die Aachener Turngemeinde früher ein Jugendheim betrieb, zum vereinseigenen Sportplatz Am Chorusberg. Der Start ist für alle Klassen gemeinsam auf der Straße zwischen Zweifall und Mulartshütte. Es ist eine gut profilierte und auch windanfällige Strecke, die über Strassen, Waldwege, Feldwege und kleinere Pfade führt.

Die diesjährige Auflage des Winterlaufs war einer der anspruchsvolleren, denn pünktlich zum Winterlaufwochenende kündigte sich Schneefall an. Aber was soll man auch anderes zu einem Winterlauf erwarten? Es war jedenfalls ein sehr spannendes Rennen, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.

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Also, nun zu meinem Rennen: Ich habe meine Anmeldung so lange wie möglich hinaus gezögert und wollte spontan entscheiden ob ich mich fit genug fühle. Am Ende kam mir aber Günter Driessen, der Veranstalter, zuvor und so stand ich am Ende auch in der Meldeliste. Neben Vorfreude spürte ich auch etwas Nervösität, wusste ich doch nicht in welcher Form ich wirklich war. Ich war zwar regelmäßig Laufen, jedoch hatte ich noch nicht wirklich Lust auf „richtiges“ Training. Die Intervalle standen zwar im Plan, doch gelaufen bin ich sie nicht. Das habe ich mir mal gegönnt, Laufen nach Lust und Laune. Mit der offiziellen Anmeldung wollte ich dann aber doch mal antasten wie es so in etwas um meine Form stand und so bin ich immerhin drei 1000er Intervalle und zwei Tempoläufe von 7 bzw. 10 km gelaufen. Fühlte sich ganz gut an und war auch nicht langsam. Üblicher Weise ist mein Plan am Anfang zügig anzugehen und den ersten Anstieg so ziemlich am Anstieg hoch zu laufen. Gesagt getan, solang es flach war fühlte sich das noch okay an, sobald es in den Anstieg ging, merkte ich dann aber doch dass mein Körper gerade nicht wirklich daran gewohnt ist Laktat zu bilden und so wurde aus Position eins bei den Frauen ganz schnell Nummer drei und wenig später Nummer fünf. Ruhig bleiben dachte ich mir, noch sind 11km zu Laufen. Es schneite ununterbrochen, teilweise war die Sicht sehr schlecht weil der Schnee in die Augen wehte, zudem war es sehr windig. Das hieß es würde durch das Brander Feld schwer werden. Meine Geduld fing an sich ab dort auszuzahlen und ich lief langsam aber sicher wieder nach vorne und als es in den Wald ging, übernahm ich zusammen mit Kira, der späteren Siegerin, die Führung. Wir wechselten uns immer wieder ab oder liefen Schulter an Schulter. Ich blieb in meinem Wohlfühltempo. An den letzten Anstiegen merkte ich, dass ich genauso gut hoch kam, anders noch als zu Beginn des Laufes, das spornte mich an. Auf einem kleinen Waldweg, ca. 2 km vor dem Ziel versuchte Kira die  Lücke zu reißen, ich konnte aber gut mitgehen und setzte kurz darauf die Gegenattacke. Puh, irgendwie fühlt es sich ja doch ganz gut an mal wieder an die Grenzen zu gehen 🙂 Auf dem letzten Kilometer schaffte ich eine kleine Lücke zu reißen, wie groß weiß ich nicht, ich wusste nur, ich muss einfach weiter laufen. Etwa 50 m vor dem Ziel kommt eine scharfe Linkskurve, trotzdem ich dieser bewusst war, und auch der Witterungs- und Strassenverhältnisse rutschte ich aus. Ich wusste ich muss das Tempo hochhalten, da es gerade nicht besonders gut um meine Antritts- und Sprintfähigkeiten bestellt ist und Kira zudem eine schnelle Mittelstrecklerin ist. Alles riskiert und dumm gelaufen, nach dem Ausrutscher setzte Kira zum Schlusssprint an und konnte am Ende im Ziel mit einer Sekunde Vorsprung jubeln. Doch auch habe mich riesig gefreut, nach einem kurzen Augenblick der Ernüchterung, wie das halt so ist, denn endlich war ich mal wieder vom Start bis Ziel beim Winterlauf dabei. Zudem war es eine für die Verhältnisse ganz ordentliche Zeit neben dem zweiten Platz konnte ich mich noch über den Printenmann freuen, den ich als schnellste Aachenerin in Empfang nehmen durfte (wenn auch erst mit ein paar Tagen Verspätung, da ich obwohl warm eingepackt nach dem Lauf mich vor lauter Zittern kaum noch auf den Beinen halten konnte). Vielen liebe Dank für eine wie immer super tolle Organisation an alle Helfer! Wahrscheinlich litten all die fleissigen Helferlein bei dem Wetter mehr als wir Läufer.

 

Quelle: http://www.atg-aachen.de/winterlauf

Rennbericht Hawaii 2017

“If you can’t fly then run, if you can’t run then walk, if you can’t walk then crawl, but whatever you do you have to keep moving forward.”
Martin Luther King Jr.

 

Es ist schwer die richtigen Worte oder überhaupt Worte dafür zu finden was ich gerade fühle. Hin- und hergerissen von den Gefühlen, zwischen Stolz, Enttäuschung, Freude und  Schmerz. Was ich in der Zeit hier auf Hawaii erlebt habe fasst gefühlsmäßig das ganze Jahr zusammen. Hochs und Tiefs. Ich habe gesagt dass mien Ziel das Podium auf Hawaii ist und ich habe nicht eine Sekunde daran gezweifelt. Zufrieden wäre ich wenn ich am Ende alles gegeben hätte. Das ist in gewisser Weise so gewesen, allerdings anders als ich mir das vorgestellt habe. Und ich muss zugeben dass ich enttäuscht bin, denn ich kann das besser, besser als das was ich an dem einen Tag der zählte gezeigt habe, aber nur dieser eine Tag zählte. Und doch bin ich glücklich und erleichtert, denn ich habe während des Rennens von meinen A-, B- und C-Zielen Abstand genommen und bin dem Wetter und meinem Körper gerecht geworden.

Und irgendwie stelle ich mir die Frage (auch wenn ich weiss dass es nicht hilft), war es das alles wert? Die ganzen Entbehrungen, die wir in diesem Jahr auf uns genommen haben? JA, und da zögere ich nicht eine Sekunde. Wir (ich und alle die mich unterstützt haben) wissen, dass ich alles mögliche getan habe um mich auf dieses eine Rennen vorzubereiten und mich dabei unterstützt und an mich geglaubt haben. Und auch mit all den Rückschlägen dieses Jahr, einem immer wieder unterbrochen Aufbau, habe ich das Zeil nie aus den Augen verloren. Darauf werde ich in ein paar Jahren hoffentlich noch mit Stolz zurückblicken können. An manchen Tagen läuft es wie von selber, an anderen überhaut nicht, doch auch mit denen müssen wir umgehen und dieses helfen einem über sich hinaus zu wachsen. Aber wenn man etwas nicht versucht, dann wird man nie wissen was wäre wenn, also scheitere ich lieber bei dem Versuch als mich ständig zu fragen, „Was wäre wenn“.

Wie das aus dem bisherigem Jahr kann ich auch der Zeit auf Hawaii viel positives abgewinnen. Am Anfang hatte ich nicht gerade Glück und einen platten nach dem anderen, was mich zunächst auch etwas nervös gemacht hat, aber am Ende hat es mir dabei geholfen es alles entspannter zu sehen, ich war vorbereitet so gut ich konnte, und bin mental ausgeglichen und stark in den das Rennen gegangen. Die letzten Wochen Vorbereitung liefen top, auch die Eingewöhnung auf Hawaii hätte nicht besser sein können. Jede Einheit wurde abgeliefert und es gab auch keine größeren Wehwehchen, die mich im Verlauf der Saison mehr als nur ein paar Tage Training gekostet haben. Ich wusste es kommt einer der längsten und anstrengendsten Tage meiner Traithlon-Kariiere auf mich zu, doch ich war vorbereitet, körperlich und mental. Bevor der Kanonenschuss am Morgen fiel fühlte ich eine interessante Mischung aus ein wenig nervöser Anspannung und Entspanntheit.

Obwohl es leistungsmäßig eines meiner schlechtesten Rennen war, ich weiss dass ich nicht fitter hätte sein können an dem Tag. Und warum ich dann nicht schneller war? Irgendwie ist das auch für mich schwer zu greifen.

Mit dem Schwimmen fing das Rennen für mich ganz gut an, und ich konnte meine bisherigen Zeiten unterbieten, auch wenn ich mein Ziel, meine Zeit vom H’oala Schwimmen von einer Woche zuvor zu unterbieten verpasst habe. Für die zweite Disziplin, das Radfahren war der Plan die ersten 10 km etwas mehr Leistung zu treten, möglichst bei einer Gruppe zu bleiben und dann zu meinem Ironman-Pace zu finden. Alles lief perfekt, ich fühlte mich super. Mit einer kleinen Gruppe nahmen wir dann den ersten Teil der Radstrecke in Angriff und machten Zeit und Plätze nach vorne gut. Beim Anteil nach Hawi musste ich dann die Gruppe ziehen lassen, es hätte sonst bedeutet über meinen Verhältnissen zu fahren und aus Erfahrung wussten wir, das gerade auf diesem Abschnitt auch schon mal das Rennen verloren wird. Doch nur wenige Augenblicke später war das tolle Gefühl vorbei und da war es wieder dieses seltsame Gefühl am ISG und in der Gesäßmuskulatur, was mich davon abhielt weiter meine Werte zu fahren. Doch es war ja nicht mehr weit bis zum Wendepunkt und von da an ging es erst mal bergab und man konnte hohe Frequenzen treten, wodurch ich hoffte, sich bei mir wieder alles lockern würde. Was die Verpflegung betrifft lief alles optimal und energetisch ging es mir gut. Als es wieder zurück auf den Queen K ging konnte ich ich wieder meine Werte nicht treten, ein runder Tritt war nicht mehr möglich. Ich musste akzeptieren, dass ich meine angestrebten und schon oft über die Distanz getretenen Wattwerte nicht mehr halten konnte.

Alles in allem war das Radfahren also eine Katastrophe, so hatte ich mir das wahrlich nicht vorgestellt. Hätte ich etwas andes machen können oder sollen? Wir haben viel gegrübelt, Daten analysiert aber wüssten nicht was. Überraschender Weise hatte ich bei mLaufen anfangs keinerlei Probleme. So kannte ich das von einigen Trainings und die Motivation und der Glaube waren daher da hier noch ein paar Plätze gut zu machen. Klar war es ein bisschen heiß 😉 aber ich habe mich gut kühlen können an jeder Verpflegungsstation und auch gut Trinken und Kalorien zu mir nehmen können. Schnell habe ich meinen Rhythmus gefunden. Ich könnte es also noch vor in die TOP-10 schaffen. Trotz der Hitze bin ich recht kühl geblieben und habe zwar an den Anstiegen, insbesondere Palani gearbeitet, aber es nicht übertrieben um die Herzfrequnz nicht zu hoch steigen zu lassen (Praktisch die Herzfrequenzmessung am Handgelenk!). Doch wie aus dem Nichts meldete sich mein ISG und meine Gesäßmuskulatur oben auf dem Highway zurück. Die Anstiege, sonst meine Stärken sind in diesem Jahr meine Schwachstelle und Schwäche. Das habe ich versucht zu verdrängen, denn in den letzten Wochen war ich meiner Alen Form wieder nach, doch die extremen Bedingungen forderten wohl ihren Tribut. noch 26 km vor mir bis zum Ziel habe  ich gekämpft, gekämpft locker zu bleiben, immer wieder habe ich gut in meinen Rhythmus zurück gefunden. Das ging bergab deutlich besser als bergauf. Bald kam das Energy Lab, 4 km dort und dann zurück zum Ziel. Ich erinnerte mich an meine letzten langen Läufe, wie ich dort am Ende das Tempo anziehen konnte motivierte mich, dass das auch jetzt möglich sei. Mein Ziel, das Podium war in unerreichbarer Ferne, aber wer weiss was noch möglich war, wer es zuvor übertrieben hatte und wem am Ende die Körner ausgingen? Als es aus dem Energy Lab zurück auf den Highway ging fühlte ich mich erstaunlich frisch und es lief locker. Das blieb aber nur für einen Augenblick. Schon bald darauf wurden die Schmerzen unerträglich, nun war es also nicht ich diejenige welche Plätze gut machten sondern ich wurde eingesammelt. Es gab viele aufmunternde Worte von meinen Konkurrentinnen, jeder kämpft und hat trotzdem noch die Kraft und Muße andere zu unterstützen. Auch wenn ich verlor, aufgeben wollte ich nicht. Ich ließ einen Schweizer auf und zusammen laufend konnten wir eine zeitlang unsere Qualen vergessen. Chris war auch die ganze Zeit an meiner Seite. Auf dem Rennrad fuhr er ein paar Meter, wartete, motivierte mich, fahr wieder vor. Nach einer gefühlten Ewigkeit errichten wir wieder Palani und ich glaubte meinen Augen kaum, aber ich kam einer Konkurrentin näher. Was dann geschah kann ich wie so vieles an dem tag, selber auch nicht verstehen, aber ich habe noch einmal alles verbliebenen Energiereserven mobilisiert und alles ausgeblendet und konnte nochmal rennen. Bei meinem Sturm Palani bergab und Richtung Ziel habe ich noch zwei weitere Konkurrentinnen eingesammelt und habe überglücklich die Ziellinie gequert. Ja, ich habe tatsächlich gejubelt. Ich habe nicht gewonnen, aber in gewisser Weise schon. Noch nie zuvor habe ich so viel für ein Finish gegeben, noch nie habe ich mich so überwunden. ich war so weit von meinen Ziel und meinem Leistungsvermögen entfernt aber ich habe nicht aufgegeben. An dem Tag hat mein Körper nicht das mitgebracht was eine herausragende Performance gebraucht hätte, aber mein Kopf war stark, bärenstark.

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Vielen, vielen Dank an alle für ihre Unterstützung! Familie, Freunde, Sponsoren und einfach alle denen ich begegnet bin und an der Strecke.

Ich komme zurück!

#followmypassion #performingperfect #believe

Race Report Hawaii 2017

“If you can’t fly then run, if you can’t run then walk, if you can’t walk then crawl, but whatever you do you have to keep moving forward.”
Martin Luther King Jr.

 

It’s hard to find some words for what I feel now. I am kind of feeling being between the chairs, juggling my emotions, being  totally overwhelmed.  What I’ve felt on Big Island summarizes it up pretty much what I’ve been through the entire year. It was the worst and the best of times. I’d always said I aim for the podium because this was just what I was feeling I was ready for, but I’d be happy whatever the outcome was if I did myself justice. Well, that didn’t happen, but part of it did. I have to admit I am disappointed. I can do far better than what I’ve put together on that day, on the one and only day that did really count for me, the day that really mattered. But guess, I am happy and relieved as well because I was able to let my A- and B- and C-goals just go when I had to do justice to the weather and my body. The former wasn’t that hard, the latter even more.

Not only me but my family and friends and my great medical team had made sacrifices and although it doesn’t help I now look at all the time and effort I spent all year long in the run up to the race and wonder if it was it all worth it? ‚YES‘ is what I say immediately and don’t even hesitate for a second. I (and I doesn’t mean just me but all the people who      have been on my side, supporting me, being there for me or even just let me do what I wanted to do) know everything I could do to prepare for this race I’ve done and still believing in me, despite all the odds, will make me proud to think about, at least I hope, in years to come. Sometimes you get good days, sometimes you get bad days, some get more good days and some have to work harder to get a good day, but dealing with the bad ones is part of it and I believe, makes you even stronger. Just if you don’t try you won’t know, so I’d rather fail than wonder ‚what if‘.

As I got lots of positives from 2017 I got lots of positives from the trip and the race. Having had a mechanical and more than a couple of punctures, which really made me a bit nervous in the beginning, helped me to relax again and find the right balance for my mental state going into the race. Each and every session, no matter swimming, cycling or running, went smooth and even the harder ones I did hit on every second and each Watt.  Happy, not having any issues which had to make me take some extra rest days, well plenty of rest days and periods this year. Come on race day I did believe in myself still being aware of having one of the hardest days in triathlon-life ahead of me. Before the canon went off I remember having a nice mixture of excitement and coolness.

Despite having a crappy race I know I have been on peak. Why I didn’t put it together? Well, thats‘ hard to tell.

My swim was one of the best I ever had in Kona, still missing my goal to beat my time of the H’oala Swim from one week before. The plan was to go out the first 10k a bit harder on the bike and then to settle the pace but trying not to get dropped by a group if I am in one. So that did work well. I concentrated to drink and eat consistently and stay with my Watts. I didn’t want to push too hard too early, so I had to let some girls go on the way up to Hawi, they were really pushing hard. Still feeling strong and fit I did believe I would benefit thereof on my way back to Kona. Then it did hit me hard in my back. But soon I was at the turnaround and did hope to get rid of the strange feeling in my sacroiliac joint and gluteus which I knew very well from some months ago. Being back on the Queen K it did hit me hard again.  I even wasn’t able anymore to hold my pace together, trying hard I felt the weakness in my right sacroiliac joint which from then on bar me from pushing my Watts any longer.  I had to ride more conservative because it did just hurt too much.

So I messed up the bike massively but even I’ve wondered what I should have done different, I can’t tell you. The run did start surprisingly good. Still feeling a bit hot and being anxious about my gluteus I did start conservative but managed to find my rhythm and a nice pace soon. I used every aid station to drink and get some ice to cool myself down. And there I was again, back in the game, not feeling my sacroiliac joint anymore. I knew that being patient and putting a solid run together could still bring me at least a TOP 10 finish. I took Palani easy because from this point it is still 26km to go and I was feeling great. Just to get hit by the pain in my sacroiliac joint again on my way on the highway. Still trying to hold my body together, it was a force and back in finding my stride. Soon the Energy Lab was to come and it was just another 4 km down there and then just running home. Remembering some of my long runs, with a 10k of picking the pace up in the end, motivated me to keep pushing. I knew the podium was almost unreachable but you never know who did risk too much on the bike or in the beginning of the run, so you better keep going until you cross the finish line. And running out of the Energy Lab I really felt the boost and felt a nice stride coming back, but only for seconds, then I felt like I would collapse by pain. So it wasn’t me passing my competitors but others passing me, still giving me words of encouragements for which I was really thankful. I met a guy from Switzerland and I was able to motivate him to stay with me, which motivated myself as well to just keep going. I mean, Chris was there as well, he tried to stay with me as often as he could, which did help a lot as well. I just really wanted to finish, no matter what, so I had to dig really deep. Approaching Palani I saw one of my competitors again, I was gaining on her. That made me push myself even harder and even if I wasn’t going TOP 10 I kept pushing for every second out there, knowing I would regret, if I didn’t. So I passed another two fellow pro women. And then I was passing the finish line as if I had won. Well, I did win, I did win over my inner self, I’ve never lost so much, being that far away from my goal and what I know I am capable of but I NEVER GAVE UP and that is what has given me the smile and joy on that finish line until I collapsed into the arms of two volunteers.

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Thanks for the great support! Family, friends, sponsors and just everyone out there!

I’ll be back!

#followmypassion #performingperfect #believe

 

 

And it’s race week again #myroadtokona

Sorry for being absent from my blog. I just didn’t have any time to sent on writing a lot and only posted some updates here and there on social media.

Meanwhile we are already in Kona for just over a week and I have had some decent training sessions. 8 days to go and we start tapering now. I’ll try to keep away from the internet and social media until the race is over, just as the weeks before you might find some short update with a photo. If you want to know more of what we have been doing here and what race week will bring, then you can have a look at Chris‘ blog on http://triworx-coaching.com. He writes a blog every second day from his perspective of a coach and a husband. We’ll be happy if you follow us on #myroadtokona #followmypassion #performingperfect

Mahalo, Astrid

PC@koruptvision

Sorry dass ich hier länger nichts mehr von mir habe hören lassen, irgendwie hat die Zeit gefehlt. Inzwischen sind wir seit gut einer Woche in Kona und ich habe noch einen guten letzten Trainingsblock gehabt. Jetzt ist es noch eine Woche bis zum Rennen und das Tapering hat gerade angefangen. In der nächsten Woche werde ich mich vom Internet weitestgehend fern halten, nur hier und da mal ein kurzes update schicken. Aber wenn ihr mehr wissen wollt, was bisher geschah und was die nächste Woche noch so bringt, dann schaut doch auf http://triworx-coaching.com vorbei. Dort berichtet Chris jeden zweiten Tag in seinem Blog aus seiner Perspektive als Coach und Ehemann. Wir würden uns freuen wenn ihr dort vorbei schaut.

Mahalo, Astrid

PC@koruptvision

Finally it’s race week again :-)

(Please scroll down for the English version!)
Die Tage wo ich kurz/kurz gelaufen bin sind hier leider vorbei. Für ein paar Tage darf ich diese Woche nochmal Sonne schnuppern. Am Mittwoch Reise ich zur IM 70.3 WM in die USA, nach Chattanooga in Tenesee. Bis vor ein paar Tagen war ich noch recht lustlos, nicht weil ich nicht längst wieder Lust auf einen Wettkampf habe, wohl eher weil ich mir selber nicht ganz im Klaren bin in welcher Form ich dort am Start stehe. Ich bin mitten in einem großen Umfangsblock vor Kona. Die Weltmeisterschaft auf Hawaii hat gerade für mich Priorität. Zum Glück gehörte aber auch etwas Speed-Training in den letzten Wochen noch dazu. Inzwischen bin ich auch sehr gespannt und kann es kaum erwarten am Samstag an der Startlinie zu stehen. Soweit ich das aus dem Kursprofil alleine beurteilen kann wird das ein Rennen das jeden fordern wird. Ich bin mit sicher, es wird sehr spannend!
The days where I went short / short are unfortunately over here. For a couple of days, I can enjoy the sun again. On Wednesday I travel to the IM 70.3 World Championship in the USA, to Chattanooga in Tenesee. Until a few days ago, I was still quite listless, not because I do not want to race again, but probably I am not quite clear in which form I will be at the start. I am in the middle of one large block before Kona. The World Championship in Hawaii has just priority for me. Luckily, however, there was also some speed training in the last few weeks. In the meantime, I am also very excited and can not wait to be on the starting line on Saturday. As far as I can judge from the course description alone it will be a race that will challenge everyone. I’m sure it will be very exciting!

Back in the game 

She is back in the game. After long term injury during winter season she finished with a strong fourth place at IM South Africa in April, still not being in full shape at that time. Astrid secured her Kona slot and was therefore able to take some time off again and work on her injury again. Building her fitness she felt ready for her summer races to enjoy what she loves, racing in triathlon, but unfortunately she earned another lemon by having torn her quadriceps in the first race. So again she had to rest and work on her rehabilitation instead of racing. Now she is finally back. Last weekend she finished the sprint distance Triathlon in Eupen and she was not only happy to finish second but also that her body felt strong again and didn’t show any weaknesses. Just in time to continue with her training blocks leading into the next races, the double world championships, IM 70.3 WC in Chattanooga and the IM WC in Kona.Astrid did find her balance again.

Wish her luck and join her on her #roadtokona #performingperfect 

The championship double – Das WM-Doppel

Planing 2017 we were quite sure I will not race the 70.3 world championship. But it came totally different. Well, in my latest blogs you can read about my injury during the off-season and heading into the season as well as my crash and following injury in June so I had to cancel my summer races. Luckily my muscle did heal fast and I am back to training and the preparation for Kona has not been effected too much. Kona is the big race for me this year and starting as well at the IM 70.3 WC does not change my plans in any way. We decided to go there to have a chance racing against the best athletes of the world before going to Kona, to see how much speed is left and feel the spirit of racing. I always enjoy racing the best and strongest athletes. I won’t be in a perfect form for racing the middle distance but I’ll give it a shot 😉

Having done only one race this year so far I am very excited heading to these two big events. I will open the second half of the year with the Promo at Triathlon Eupen, a sprint distance near my home and I am really excited about that as well, not having done any shorter races and speed work for some time 😉

I feel fresh, fit an healthy. You might wonder what have caused my injury. After having time to think about it a lot, me and my team are kind of sure that it was due to the stress I put onto my shoulders. It is not always easy to handle your job AND sport and the stress level in my job did rise kind of high during the last year, which I did not notice earlier. I did wonder for a long time why it happened when I did not do any sports, taking time off after the 2016 season, but there is this phenomenon that your body works as long as you need it until you give it a rest. Thats our theory at least. Since I monitor my training stress, heart rate and sleep quality already for a long time, I try to keep track of my stress level and adjust my training load to avoid overtraining and keeping the risk of injuries low.

I have learned a lot too and made a decision which I am not going to tell you today, but you will notice soon. Since I made this decision I feel free and balanced again 🙂

I hope you find your balance! See you soon,

Astrid

Injury on my Scandinavian tour – Missing to defend my title at Indeland – Building for two World Championship

Jetzt ist es schon einige Zeit her dass ich etwas geschrieben habe. Sorry dafür.  Wie ihr euch denken könnt war ich in der Zwischenzeit trotzdem gut beschäftigt 😉 Nachdem ich glücklich den Ironman South Africa überstanden hatte, und nicht nur überstanden, sondern deutlich besser ins Ziel gebracht habe als wir vorher aufgrund der viel zu kurzen Vorbereitungszeit gehofft hatten, wollten wir meinem Körper etwas Ruhe geben. Daher habe ich einige Tage gar nicht trainiert. Das war allerdings einfach, da ich in der Zeit viele Dienste in der Klinik hatte. Wie immer wenn der Sport deutlich zu kurz kommt habe ich die Bewegung vermisst. Da wir aber in keiner Weise unter Druck standen, da ich  für die Qualifikation für Kona  schon genügend Punkte hatte, konnten wir mit einem sehr langfristigen Aufbau für Kona beginnen. Auf dem Weg dahin wollte ich jedoch im Sommer einige Rennen bestreiten, aber keine Langdistanz. Beim Blick in den Rennkalender waren die Rennen schnell gefunden. Ich wollte sehr gerne wieder nach Schweden, wo ich meinen ersten Ironman gewonnen habe, und habe mich daher für den 70.3 in Jönköping angemeldet. Zur Vorbereitung auf das Rennen sollten der 70.3 in Helsingor und der Indeland-Triahtlon dienen. Da es keinerlei Druck gab noch irgendwelche Punkte sammeln zu müssen habe ich mich gefreut einfach nur des Triathlon wegen am Start zu stehen. Die Vorfreude war riesig.

It’s been quite a long time I didn’t write something here, sorry for that. As you can guess I was busy in the meantime. Happily having survived IM South Africa, and not just survived, but finishing much stronger than what we could have except from my short preparation for the race, we wanted to give my body a rest. So I took off some days from training. That was kind of easy because I had a busy week in hospital 😉 But as always I started missing to swim bike and run soon. Now that we weren’t in any rush or had any pressure anymore since I had already enough points for Kona we started a long term build up for Kona. My wish was to do some races in summer. No more long distance, but some shorter races. Looking through the race schedules it was easy to decide. I wanted to go back to Sweden, where I did win my first Ironman, and signed up for IM 70.3 Jönköping. For preparation we also choose to do two more middle distance races before to get me into peak form. I was really excited. There was no pressure for collecting points, it was just about triathlon and racing and giving the best on race day.

 

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Wenn ihr genau hinseht, dann seht ihr das der Helm gebrochen ist. Bei mir waren es zum Glück nur Prellungen, Schürfwunden und Schleudertrauma. Looking close you can see that my helmet is broken, I had sone bruises, abrasions and a whiplash injury.

 

Zwei Woche vor dem Wettkampf in Dänemark hatte ich noch einen Sturz mit meinem Rad. Zum Glück ist nicht schlimmeres passiert. Der kaputte Helm wurde rasch von Giro ersetzt (DANKE!). Prellungen, Schürfwunden und Schleudertrauma waren relativ rasch auskuriert (DANKE Dirk König bei Physio Vital). In der Rennwoche selber merkte ich auf einmal dass mein Körper bereit war. Bereit für das nächste Rennen. Mit der Verletzung vom Winter hatte ich noch lange zu tun und war noch lange damit beschäftigt die Muskulatur wieder aufzubauen. Aber genau in dieser Woche fühlte sich alles endlich wieder normal an. Dazu kommt dann auch noch dass Helsingor wirklich ein schönes Städtchen ist, die Landschaft, aber auch kulturell wird dort einiges geboten. Am Wettkampftag lief es dann leider nicht wie geplant. Mein Schwimmen war ganz gut, das beste seit langem. Vor allem der Start war prima bis ich irgendwann die Lücke nach vorne nicht gefunden habe und bei dem Versuch einen anderen Weg zu nehmen hinten raus gefallen bin. So habe ich mich irgendwann in der dritten Gruppe wiedergefunden. Bis dahin war alles soweit okay. Auf dem Weg zum Rad hatte ich dann plötzlich starke Schmerzen im linken Oberschenkel und konnte  nicht mehr laufen. Es fühlte sich wie ein starker Krampf an, nur eben viel schlimmer. An Laufen war nicht mehr zu denken, also bin ich gegangen bis ich es irgendwann an die Mount Linie geschafft hatte und auf das Rad durfte. Ich beschloss  zu versuchen Rad zu fahren, in der Hoffnung dass sich die Muskulatur lockern würde. Die ersten 10 Minuten waren die Hölle, zum einen der Schmerzen wegen, zum anderen aber vor allem deshalb weil ich sah, dass ich nicht annähernd Wettkampfleistung trat. Es war klar ich würde immer mehr Zeit nach vorne verlieren. Und so sind aus gut drei Minuten nach 10 km schon 6 Minuten Rückstand geworden. Mit und mit konnte ich das Bein aber normal bewegen, wenn auch nicht den normalen Druck geben. So blieb es für den Rest der Radrunde, die Schmerzen waren fast weg, aber normal war das nicht. Irgendwie habe ich noch gehofft dass sich das beim Laufen ändern würde. Wieder in der Wechselzone angekommen, musste ich erst mal vom Rad runter klettern und dann war es eigentlich auch schon vorbei. An Laufen war nicht zu denken, die Schmerzen waren wieder so schlimm wie am Anfang, es zerriss mich innerlich. Also hieß es aufhören, doch so einfach ist das im Wettkampf irgendwie nicht. Es ist schon unglaublich wozu einen so ein tolles Publikum und das Adrenalin bewegen können, ich habe mir doch tatsächlich die Laufschuhe angezogen und wollte es mit Gehen versuchen. Zum Glück hat Chris aus einiger Entfernung gesehen dass etwas nicht stimmte und kam zu mir rüber gerannt um mich aus dem Rennen zu nehmen.  Das war meine Rettung und die einzige richtige Entscheidung. Klar war ich frustriert und habe einige Tränen vergossen. Zurück zu Hause hieß die Diagnose dann Muskelfaserriss. Die nächsten beiden Wettkämpfe muss ich leider absagen. Etwas gutes jedoch hatte der Wettkampf, ich habe einen wunderschönen Ort venengelernt, viele nette Menschen getroffen und weiß, dass ich mit der Vorbereitung auf den Punkt topfit war und sogar meine Leistungen aus dem Vorjahr bereits jetzt übertreffen kann.

Two weeks before the race in Denmark, the IM 70.3 European Championships I had a crash with my bike. Luckily I didn’t have any severe injuries. And just as race week arrived I felt that my body was ready. Ready to race again. For a long time I still had to deal wish my injury I had during winter and was working on building strength again. But just that week everything felt normal. Helsingor is just a beautiful place. But everything did fall together on race day. My swim was okay. I had a great start but then I struggled to keep contact to the fast woman and even struggled to stay in my group firstly. Slowly I managed to get back into the group. Either way, it was one of my fastest swims and I existed the water in a perfect position to attack the podium. Running to my bike I started to really struggle. I felt a pain in my left quad, like a cramp, just even worse. Trying to stretch and loosen it, I only made it worse. I wasn’t even able to run through transition, I had to walk. That was so frustrating. I decided I try to start the bike, being in lots of pain I wasn’t able to push my pedals. It took about ten minutes until I finally found some rhythm, but far away from what I am usually able to push. And from three minuter in T1 the gap to the front was growing to 6 minutes after only 10 km. It is a two loop bike course and you pass the center of the city. Coming trough the large crowd they were cheering loud. I wanted to cry because I would have liked to enjoy it but was just suffering. Since the pain got better I was hoping for a good run. I should have known better, because I still was not able to ride my normal watts. Crawling off my bike the pain was even worse. It is surprising how a huge crowd and adrenalin can influence you and make you try. I had to walk and every step did hurt. I just didn’t want it to happen so I got my running shows on and wanted to just walk and maybe see if the pain will go away. Chris was waiting for me somewhere down the run course. Looking of me he saw my head going up and down (as I was humbling) and ran over to the transition where he had to shout very loud until I was able to hear him. Luckily he came to safe me to start the run. As you can guess I was really frustrated and sad and yes I did cry. Back at home I got diagnosed with a torn muscle in my left quads. What means that I had to withdraw from Indeland Triathlon as well as IM 70.3 Jönköping. But I also took some positives with me, having been at a great place, meeting some very nice people and knowing that I was perfectly fit on race day and I am already stronger than I have been last year.

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In der Zwischenzeit habe ich die Einladung zur IM 70.3 WM in Chattanooga erhalten. Eigentlich wollte ich die WM dieses Jahr ausfallen lassen, aber unter diesen Umständen habe ich die Einladung sehr gerne angenommen. Es wird für mich kein „A“ Rennen sein, aber wo kann man schon besser seine Form testen als wenn man mit den Besten der Welt zusammen an der Startlinie steht?

In the meantime I got the invitation to the 2017 IM 70.3 World Championship which will be held in Chattanooga, and I am happy to accept the invitation. It won’t be an A race for me, but what place and race is better to test your performance before the World Championship in Kona than racing against the best of the world?

 

Thank you all for your support, everyone out there who follow my  passion. My family and friends for being me just who I am. My husband and coach Chris (triworx-coaching.com) who support me, believes in me and helps me to get stronger. My medical support team: Dirk and Berit and Conny and Andreas. And of course all my sponsors: