Die Tage vor dem Wettkampf

Die Zeitumstellung scheint mir nicht zu sehr zu schaffen zu machen, ich fühle mich ganz fit, auch das Wetter hat etwas Nachsicht und die Temperaturen sind etwas abgekühlt und es ist weniger schwül. So kann ich mich hier ganz gut einleben. Am 1. Tag bin ich morgens mit Markus nur mal kurz ins Meer, bei aber doch sehr starkem Wellengang haben wir beschlossen, dass trainieren so keinen Sinn macht. Nach dem Frühstück sind wir dann auf’s Rad und sind die Radstrecke einmal abgefahren und haben uns auch die Laufstrecke von Rad aus angeschaut. Anschließend sind wir noch 15 min gekoppelt. Das alles hat sich recht gut angefühlt. Heute war dann Ruhetag. Eigentlich wollten wir morgens auf der Wettkampfstrecke schwimmen, doch das ist leider aufgrund des Windes abgesagt worden. So sind wir am Hotelstrand geschwommen, das ging deutlich besser als gestern. Allerdings sind wir ganz schön zerstochen worden, wie man sagt, waren das wohl Wasserflöhe ?!?! Ansonsten stand außer Wettkampfbesprechung und Carboloading nicht viel an 😉 Morgen geht es dann vor dem Frühstück noch mal kurz auf’s Rad mit einer kurzen Koppeleinheit und anschließend werden Rad und Laufsachen abgegeben. Bin gespannt was der Sonntag so bringt.
Hier schon mal ein paar Impressionen von der Insel (die Fotos hat Jenny gemacht).

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Ironman Cozumel – Anreise

So, nun ist es soweit, das was alle für verrückt halten ist nicht mehr rückgängig zu machen. Nach Frankfurt und Hawaii starte ich in Cozumel, das ist dann mein dritter IM dieses Jahr. Und das in meiner 2. Triathlonsaison überhaupt. Vor 2 Jahren und selbst letztes Jahr hätte ich mir das nicht träumen lassen! Ohne jemals Triathlon gemacht zu haben, habe ich mich damals für Roth angemeldet, diese faszinierende Rennen, DIE Langdistanz in Deutschland. Dieser Wettkampf hatte mich fasziniert. Jetzt bin ich kurz vor meinem ersten Start als Profi, und ich bin gespannt wo die Reise hingeht. Wie vor jedem Start bin ich ein wenig nervös, denn man weiß ja nie genau, was einen an dem Tag genau erwartet und wie es einem geht. Klar, eigentlich ist es immer das gleiche, 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km laufen – und egal ob Altersklassenathlet oder Profi, es bleibt das gleiche, o.k. vielleicht mit einer Ausnahme, dass ich nicht mit 2000 Sportlern auf die Schwimmstrecke starte sondern nur mit 50 oder 100 🙂
Ob ich fit bin? Ich weiß es nicht genau. Das Training lief ganz gut. Radfahren war viel Kopfsache, da ich mit Ausnahme einer Einheit nur auf der Rolle gefahren bin. Gelaufen bin ich fast nur im Dunkeln und ganz ehrlich, ich war froh als der letzte 2-Stunden-Lauf geschafft war. Seit Hawaii habe ich ein kleines Wehwehchen und ich weiß nicht genau woher es kommt… Mein Knöchel schmerzt beim Laufen, spätestens nach 1 Stunde fängt es an. Ich hoffe mit blackroll und Massage bekomme ich das noch in den Griff.
Wie gut ich den Klimawechsel und die Zeitumstellung verkrafte wird sich am Sonntag zeigen. Die letzten Einheiten haben sich gut angefühlt, also bin ich optimistisch und hoffe mit ein paar Punkten im Gepäck für das KPR zurück zu fliegen, damit ich meinem Ziel mich im nächsten Jahr für Hawaii zu qualifizieren ein wenig näher komme.

Geschrieben habe ich das im Flugzeug auf dem Weg nach Mexiko, inzwischen bin ich und mein Gepäck gut angekommen und ich bin hundemüde und muss jetzt erst mal schlafen.

Bis morgen dann oder so!

Ein neues Rädchen

Gestern habe ich die erste Ausfahrt mit meinem neuen Rädchen gemacht. Es war toll! Wir hatten vorher schon zwei Wochen Zeit uns auf der Rolle miteinander anzufreunden 😉 Draußen fahren ist schon noch mal toller, auch wenn es nicht gerade das perfekte Wetter war, aber ich habe es genossen. War mit Chris, Markus und Oli unterwegs. Die warme Dusche hinterher war allerdings auch nicht schlecht 😉

 

Das bin ich mit meinem neuen Rad…

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danke Radsport Ganser!

Saisonabschluss = Saisonauftakt

Ich bin schon wieder in der Wettkampfvorbereitung. Ja, richtig gehört, mit Hawaii ist die Saison noch nicht beendet. Zumindest aus der Sicht des Trainingsaufbaus. Andersherum könnte man auch sagen es ist schon der Start in die neue Saison.

Auf Hawaii habe ich mich auch aufgrund des guten Zuspruchs einiger entschieden eine Profilizenz zu beantragen – gesagt, getan. Nun gehe ich nach 2 Jahren ersten Schritten im Triathlon einen Schritt weiter und starte in der nächsten Saison als Profi. Das heisst aber auch, dass ich mich neu für Hawaii qualifizieren und kräftig Punkte sammeln muss. Ich werde also mehr Wettkämpfe machen als noch in diesem Jahr. Damit es nicht zu anstrengend wird, fange ich noch in diesem Jahr mit dem Punkte sammeln an und habe mich entschieden in Cozumel (Mexiko) noch einen Ironman zu machen.  Es sind nicht die allerbesten Bedingungen auf dem Weg dorthin, aber ich hoffe ich werde trotzdem ein gutes Rennen machen. Leider kann ich erst kurzfristig anreisen und bin gespannt, wie ich die Akklimatisierung bewältige.

Jetzt bleiben noch gut 3 Wochen Training bei Kälte und Regen, die gute Laune und den Spaß am Training kann mir das Wetter aber nicht  nehmen!

Jetzt muss ich nur noch in der Startliste geführt werden, dann wird alles gut (zum Glück gibt es Anmeldebestätigungen).

Bis dahin, Astrid