Wie sieht wohl ein typischer Tag bei mir aus???

Endlich will ich mal eine Antwort auf die Frage geben, die mir in den letzten Monaten so oft gestellt worden ist.  Doch einen typischen Tag, den gab es bei mir nicht oder anders gesagt, eigentlich sieht jeder Tag gleich aus: schlafen, trainieren, arbeiten oder schlafen, arbeiten, trainieren 🙂
Je nachdem wie ich gearbeitet habe, habe ich das Training angepasst und das sah dann z.B. vor dem IM Mallorca auch mal so aus:
Am Wochenende musste ich arbeiten, also bin ich früh aufgestanden und habe wenigstens eine kurze Einheit trainiert:
Samstag, 6.00 Uhr aufstehen
6.15 -7.15  Uhr Rolle fahren (prompt haben sich unsere Vermieter beschwert, das war’s dann mit früh auf die Rolle 😦
dann duschen und zum Bäcker, Brötchen fürs Stationsfrühstück holen,
8.00 – 20.30 arbeiten
Sonntag, 6.15 Uhr aufstehen
6. 30 -7.10 Uhr Laufen
Duschen
8.00 – 21.00 Uhr arbeiten
In der Woche danach hatte ich zunächst Spätdienst, so dass ich morgens trainieren konnte und anschließend arbeiten gegangen bin:
Montag, 7.00 Uhr aufstehen, Frühstück
8.00-9.00 Uhr Rolle
10.00 – 11.45 Laufen
einkaufen
13.30 – 14.30 Uhr Schwimmen
15.00 – 22.15 Uhr arbeiten
Dienstag, 7.00 Uhr aufstehen
Frühstück, Büroarbeit
9.00-12.15 Uhr Radfahren, kurzer Koppellauf
Mittagessen
13.30 – 14.30 Uhr Schwimmen
15.00 – 22.15 Uhr arbeiten
Ab Mitte der Woche habe ich dann in den Nachtdienst gewechselt:
Mittwoch, 7.00 Uhr aufstehen
3 Stunden Rad
Rad zum letzen Check vor dem Wettkampf wegbringen
nochmal schlafen 🙂
21.45 -8.30 Uhr arbeiten
Donnerstag, 15.00 Uhr aufstehen
Stabi, Schwimmen
21.45 -8.30 Uhr arbeiten
Freitag, 16 Uhr aufstehen
Rad abholen
1,5 Std. Laufen, 1 Std. Schwimmen
21.45 -8.30 Uhr arbeiten
Samstag, 14 Uhr aufstehen
2 Stunden Rad eine Stunde Schimmen
20.00 -8.30 Uhr arbeiten
Sonntag, 13 Uhr aufstehen
1,5 Stunden Rad 1,5 Stunden Laufen
20.00 -8.30 Uhr arbeiten
Montag, ausschlafen 🙂 15.00 Uhr aufstehen
1 Stunde Rad
21.45 -8.30 Uhr arbeiten
Dienstag, 16.00 Uhr aufstehen
45 min Laufen, 1 Stunde Schwimmen
21.45 -8.30 Uhr arbeiten
Mittwoch
8.30 Uhr vor der Klinik abgeholt worden und zum Flughafen gebracht worden.
Anreise Mallorca, abends bin ich noch lockere 30 min Laufen gewesen, der Wettkampf war dann am Samstag.
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Foto: Ingo Kutsche
Und wie ein typischer Tag jetzt bei mir aussieht, das erfahrt ihr dann im Januar, wenn ich schon ein paar Wochen mit reduzierter Stundenzahl gearbeitet habe 🙂
Bis bald, eure Astrid

Kona 2014 – von aussen betrachtet

Inzwischen sind wahrscheinlich alle Athleten in Kona auf Big Island angekommen. Einige sind schon ein paar Wochen, andere erst ein paar Tage hier und genießen die warmen Temperaturen Hawaiis. An die muss man sich allerdings nach den zuletzt schon kälteren Temperaturen in Deutschland erst einmal wieder gewöhnen. Die Einheimischen berichten, dass es der heißeste Oktober seit Jahren ist.
Viel sollte in den letzten beiden Wochen nicht mehr trainiert werden aber nur in der Sonne liegen wäre auch nicht gut, die richtige Mischung macht es. Nicht nur morgens, wenn es noch angenehm (warm) ist trifft man viele Sportler, eigentlich den ganzen Tag über sieht man Triathleten überall. Sei es am Dig me Beach, wo der Start am 11. Oktober stattfindet, auch in der brütenden Mittagshitze sieht man sie auf dem Rad entlang des Queen K Highways oder laufend auf dem Ali’i Drive. Hier trainieren Profis mitten unter den vielen Altersklassenathleten.
In der letzten Woche vor dem eigentlichen Höhepunkt läuft der Countdown, eingeläutet vom Ironman Testschwimmen auf der Originalwettkampfstrecke mit Zeitmessung, gefolgt vom 5 – oder 10 km Lauf am Sonntag. Die Stimmung steigt von Tag zu Tag und damit auch die Vorfreude, vielleicht auch Anspannung. Überall werden Plakate angebracht, Fahnen gehisst, die Menüs in den Restaurant werden um „Ironman-Gerichte“ ergänzt und von Tag zu Tag werden es mehr Athleten auf den Strassen.
Die Athletenregistrierung beginnt ab Dienstag, dann wird die Rennwoche offiziell mit der Parade der Nationen eröffnet, gefolgt vom legendären Underpants-Run am Donnerstag. Mit den Regeln und Strecken, sofern nicht eh schon vorher geschehen, werden die Sportler auf den Wettkampfbesprechungen vertraut gemacht. Wenn dann am Freitag die Räder in die Wechselzone gebracht werden ist fast der ersehnte Augenblick da, nur noch wenige Stunden – meistens schlaflose Stunden – werden bis zum Startschuss vergehen. Dann ist der Tag da auf den so viele so lange hintrainiert haben und auch auf vieles neben dem Sport verzichtet haben. Dieser Tag – auch wenn er viel Kraft kosten und nicht einfach sein wird – ist der Lohn für das letzte Jahr. Und wenn man morgens einen Blick in die Gesichter wirft, dann wird da bei einigen ein breites Grinsen, ein Lachen zu finden sein, bei den meisten aber dominiert die Anspannung.

Ich bin dieses Jahr (leider) nicht aktiv dabei, zumindest nicht als Starterin, aber dennoch hab‘ ich hier nicht nur auf der faulen Haut gelegen, auch wenn für mich nach dem IM Mallorca schon die Off-Season begonnen hat. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge bin ich hierher angereist. Ich freue mich darauf Chris vor und während des Rennens zu unterstützen! Je näher aber der große Tag rückt desto häufiger muss ich mir ein Tränchen verdrücken, dass es für mich in meinem ersten Jahr als Pro nicht gereicht hat… Morgens genieße ich es im Meer mit den vielen kleinen bunten Fischen zu schwimmen. Danach wird dann erst mal gemütlich gefrühstückt und Kaffee getrunken, natürlich nach der obligatorischen Chocolate Milk. Mit Chris zusammen mache ich dann noch die ein oder andere Rad- und Laufeinheit. Und ich habe es mir nicht nehmen lassen dieses Jahr beim Testschwimmen und dem Path Run mitzumachen 
Heute allerdings habe ich eine Einheit nur für mich und meinen Kopf gemacht. Ich habe mich zum Energy Lab fahren lassen und bin den Weg nach Kona zurück gelaufen, die letzten Kilometer im Marathon, die mir letztes Jahr so unendlich schwer gefallen sind. Und ich habe festgestellt, die sind gar nicht so schlimm 

Ein paar andere Ecken von der Insel haben wir auch schon gesehen und weitere Entdeckungen werden wir dann nach dem großen Renntag machen.
Jetzt heißt es Daumen drücken für Chris!

Ironman Frankfurt – European Championship 2014

In 2014 hatten wir, wie schon 2013, alles auf Frankfurt ausgerichtet. In der Vorbereitung habe ich allerdings nicht nur eine, sondern 3 Halbdistanzen gemacht und war im April schon beim IM Südarfika am Start. Jedesmal ein 5. Platz 🙂 Ein sehr guter Einstieg in die Saison, die ich mir von den Umständen her anders vorgestellt hatte. Aber so ist das nun halt manchmal, und dann muss man die Dinge nehmen wie sie kommen. Allerdings bin ich darin manchmal nicht sehr gut 😉

Anders als gehofft (und geplant) habe ich weiterhin meine volle Stelle auf der Kinderintensivstation und habe mir recht viel Stress und Druck gemacht, dass ich sowohl dort als auch im Sport Top-Leistung bringe. Wie ich das Trainingspensum manchmal geschafft habe weiss ich gar nicht, aber irgendwie habe ich auch in eine 42-Stunden-Woche noch bis zu 25 Stunden Training untergebracht, klar dass die Erholung da zu kurz kommt. Und manchmal habe ich mich auch nahe dem burnout gefühlt.

Nichtsdestotrotz habe ich mich Richtung Frankfurt immer fitter gefühlt und ich habe mich sehr auf den Wettkampf gefreut. Das Tapering war natürlich mal wieder sehr zermürbend, aber auch da muss man durch 😉 – und für mich gerade sehr willkommen, so eine kleine Auszeit von Allem.

In der Nacht vor dem Wettkampf habe ich gut geschlafen. Der Wecker hat dann um 3.00 Uhr geklingelt und es gab das übliche zum Frühstück, Weissbrot mit Honig. Pünktlich zum Öffnen der Wechselzone sind wir dort eingetroffen. Das Rad war schnell gecheckt und die Flaschen angebracht. Es blieb noch genügend Zeit für den ein oder anderen Gang zur Toilette und um mich aufzuwärmen. Ich war zwar etwas nevös, aber die Anspannung vom Vortag war weg.

Als dann endlich der Startschuss fiel war ich froh losschwimmen zu dürfen. Mit meiner Schwimmzeit bzw. dem Rückstand auf die Spitze war ich zufrieden. Jetzt stand der Teil der Tages bevor auf den ich mich am meisten gefreut habe. Ich fühle mich einfach super wohl auf dem Rad! Und so ging es auch die ersten Kilometer locker los. Auch die Laufräder von #ProfileDesign machen richtig Spaß. Ärgerlich war nur, dass sich einige Agegrouper, die ich überholt habe, an mein Hinterrad geheftet haben. Manche kommen einfach nicht damit klar, wenn mal ’ne Frau schneller ist. Es war vom Kopf her so anstrengend und ehrlich gesagt war ich froh, als ich endlich alleine war, nur leider aus einem Grund, den ich gerne vermieden hätte – wahrscheinlich ist mit der Ernährung etwas schief gelaufen und ich konnte ab km 130 nicht mehr meine Werte treten. So wirklich weiss ich noch nicht was los war. Bis dahin lief alles super und ich war genau in meinem Wohlfühlbereich. Um so schlimmer wurde es dann als Gruppen von Agegroupern, meine Konkurentinnen im Schlepptau, an mir vorbei zogen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich gar nicht wie ich noch laufen sollte…

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Foto: Oliver Schmidt

Raus aus T2 lief es dann erst mal gut. Auch wenn ich versucht habe nach vorne zu gucken, ich hatte auf dem letzten Radstück einige Plätze verloren und das machte mir doch zu denken – und leider habe ich mich wohl wie schon so oft in den Gedanken verloren und mich nicht auf das „jetzt und hier“ konzentriert. Zu viel habe ich übers Radfahren gegrübelt und mich zu wenig aufs Laufen konzentriert und schon ist der nächste Fehler passiert, ich habe weider zu wenig gegessen. Dafür habe ich dann die Rechnung bei km 32 bekommen :-(Leider habe ich die Symptome vollkommen falsch gedeutet und anstatt mehr zu essen nur mehr getrunken und Salz zugeführt…). Den Fehler werde ich bestimmt nicht noch einmal machen. So ist aus einem möglichen Top-8 Platz „nur“ ein 12. Platz geworden. Immerhin am Ende noch ein paar Minuten schneller als letztes Jahr und die Leistung vom Vorjahr bestätigt.

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Foto: Oliver Schmidt

Natürlich war ich mit einem anderen Ziel nach Frankfurt gereist, aber ich habe Fehler gemacht. Um es positiv zu sehen, Fehler sind dazu da um daraus zu Lernen! Gute Rennen machen Spaß und an den schlechten wächst man – toller Spruch 😉

Wie die weitere Planung nun aussieht weiss ich noch nicht genau, und auch wenn mir nicht danach ist, jetzt ist erst mal Pause.

Alles Liebe, bis bald, Astrid

 

Vielen Dank!!!!

– alle die an der Strecke standen und unterstützt haben und alle die am Computer mitgefiebert haben! Ihr habt echt alles gegeben und ohne euch wäre das alles nur halb so schön gewesen!

– für die vielen tollen gemeinsamen Trainingsstunden Chris, Markus und Swen!

– Björn, für so viel Geduld 😉

Meine Ausstatter und Partner:

Radsport Ganser, Sailfish, STAPS, Merdeces Benz – Niederlassung Aachen

Challenge Kraichgau – 3. Platz Deutsche Meisterschaft Mitteldistanz

Am Wochenende war ich im Kraichgau. Ein Wettkampf, an dem ich nach Roth schon immer teilnehmen wollte. Die Stimmung dort ist wie beschrieben und das Wetter war super, so dass es alles in allem ein tolles Wettkampfwochenende war, dass dann vom 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz gekrönt wurde.

Ein wenig nervös war ich schon vor dem Start, denn diesmal ging es mit den Männern zusammen auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke. Zum Glück blieb mir diesmal zu naher Körperkontakt erspart. Die erste Gruppe konnte ich aber leider nicht halten. Mit der Schwimmzeit bin ich zufrieden, genau das was ich mir vorgenommen hatte.

Auf dem Rad war ich dann überrascht wie windig es war. Das sollte sich auf bis auf die letzten 10 km nicht ändern. So hatte ich nicht nur die „1000 Hügel“ sondern auch den Wind zu meistern. Die Hügel waren diesmal auf meiner Seite und es hat richtig Spaß gemacht und auch der Wind hat mir nicht so wie sonst zu schaffen gemacht. Dennoch konnte ich nicht ganz den Druck machen wie ich es mir vorgenommen hatte. Dafür mag es verschiedene Gründe geben, aber am Ende zählt, dass ich auch mit meiner Radzeit recht zufrieden bin! Julia Gajer und Gina Crawford sind auf dem Rad nicht wesentlich schneller gewesen, aber um einiges schneller geschwommen – o.k., ich weiss also woran ich arbeiten muss 😉

Leider habe ich meinen Trinkflaschenhalten verloren und musste so mit nur meiner Gelfasche fahren, dadurch hatte ich am Ende des Radparts ein leichtes Flüssigkeitsdefizit, nur an dem Verpflegungsstellen zu trinken ist dann doch was wenig.

 

Der Wechsel zum Laufen war dann etwas kompliziert, dadurch dass mir der Weg zu meinem Beutel verstellt war. Am Ende habe ich ihn dann aber noch bekommen, aber so habe ich den Kontakt zu den beiden vor mir verloren. Mit engagiertem Anlaufen bin ich direkt auf Platz 5 vorgelaufen und habe mich langsam weiter nach vorne heran gekämpft. Am Ende haben wenige Sekunden auf Rang 4 gefehlt. Mit meiner Zeit auf der sehr welligen Laufstrecke bin ich wiederum sehr zufrieden und auch wenn ich im Ziel kurz enttäuscht war nicht doch noch einen Platz weiter nach vorne gelaufen zu sein, so habe ich mich am Ende über den 5. Platz und damit den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz gefreut.

 

Vielen Dank für’s Mitfiebern!
Danke für die Unterstützung durch #STAPS#sailfish und besonders fürs Radtuning an #RadsportGanser.
Diesmal war ich mit Laufrädern von #ProfileDesign unterwegs.
Danke #IngoKutsche für die tollen Fotos!

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Foto: Ingo Kutsche
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Foto: Ingo Kutsche
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Foto: Ingo Kutsche
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Foto: Ingo Kutsche

 

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Siegerehrung Gesamtwertung
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Siegerehrung Deutsche Meisterschaft DTU

70.3 St. Pölten – again 5th

So far I am very pleased with my season 🙂

Well, it would be nice to place better than 5th some time, but there are a lot of great and strong athlethes out there and therefor I am very happy with my 5th place in St. Pölten (South Africa and Mallorca).

Training went well and I felt fit despite I was really tired from work. And it’s even more tiring that I don’t know when this will change. But I know it has to change, I really need more time for recovery and I don’t want to cut my training schedule… But don’t want to hang onto this, now more about the race in St. Pölten:

Just before the swim started they told us that we were starting separately from the men – good news! It was a start off the pontoon and I was happy with my start. I got onto some feet and even the feet I aimed for and it felt easy. So I just had to hang on… but it came different. At around 300m I got catched from both sides, with every breath I kept sipping water and so I came out of breath soon. I had to stop and let the groop swim. So, as you can guess, I am not very happy with my swim, came out 11th.

So, happy to be on my bike finally, at this time I did not know which place I was, I just knew I was back. So I started pushing, what is always kind of easy in the beginning. So it came to my mind that it would not be very wise to push it all out in the beginning of the course, some hills are coming up along the course, so I did it more controlled. Legs did not feel too fresh, but I just tried to focus on the course and enjoyed my ride. I kept passing some girls, yet I did not know which place I was.

Coming into T2 I was in 5th, and this is were I finished. This was not clear all the way on the run. First I lost time in transition, was told running the wrong way and  had to run all the way back. Soon Michi Herlbauer closed the gap, but what I knew is that I won’t let her pass and happily it workes out. I had some gut iritation in the beginning of the run, but was able to ignore it further on and then it dissapeared. The course remindes me a bit of Roth, running along a river and  making a turn in the historic city center. At 5k I heard the speaker calling Yvonnne van Vlerken and I was kind of afraid getting caught by her which pushed me even more. So I worked really hard. But my breath was not to loud, so I kind of felt ok all the way. Legs felt havy after the bike, but the more I ran the better they felt. So I was able to push it on the last 2k and finished 5th with a big smile and my fastest halfmarathon so far.

Exept for the swim I am really satisfied with my race, seems I am getting stronger since April. So hope I can keep going like this.

I so much love triathlon and I just loved the race in St Pölten. The course is very nice and the atmosphere is perfect. I would like to thank the organizers and all the other people aroung volunteering and of course everyone who was out there cheering! You all made it a special day! And I really love the new Ironmile, I had goosebumps running out of T2, this was just overwhelming.

Last but not least I would like to thank Christian for pushing me and being there whenever I need him. And of course thanks to my family and friends. Thanks for the support of #Radsport Ganser, #Sailfish, #STAPS, #Mercedes-Benz Niederlassung Aachen.

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Foto: Ingo Kutsche
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Foto: Ingo Kutsche
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Foto: Ingo Kutsche
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Foto: Ingo Kutsche
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Foto: Ingo Kutsche

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70.3 Mallorca und noch etwas mehr

Anders als in den letzten Jahren bin ich nicht mit kurzen schnellen Sachen wie einem 5 oder 10 km Lauf in die Saison gestartet, sondern mit einer Langdistanz, daher war es für mich sehr spannend zu sehen wie ich mich auf die etwas kürzere und schnellere Distanz einstellen würde. nach Südafrika habe ich den Fokus darauf gelegt etwas mehr an der Geschwindigkeit zu arbeiten, was im Training auch ganz gut geklappt hat. Die Umsetzung im Wettkampf ging auf jeden Fall in die richtige Richtung. Alles in allem war Mallorca aber ein toller Wettkampf!

Ich bin recht kurzfristig angereist (Donnerstag spät abends) dadurch ist es Freitag fast schon ein wenig hektisch geworden, denn der Wettkampf war ja schon am Samstag.  Freitags haben wir erst mal noch den Geburtstag von meinem Freund gefeiert und ich habe meine Schwester mit den Kindern, deren Freund und meine Mutter gesehen, die schon seit 1 Woche auf der Insel waren. Ich habe ganz gut geschlafen und bin dann morgens doch etwas nervös gewesen 😉 Vor allem vor dem Schwimmen hatte ich Respekt, da das ja zuletzt gar nicht gut war.

Wider Erwarten hatte ich dann einen für mich super guten Start und konnte vorne in der Verfolgergruppe schwimmen. Das Schwimmen im Freiwasser macht dieses Jahr übrigens viel mehr Spaß mit dem neuen Neo von Sailfish! Der Plan war voll aufgegangen und der Rückstand auf die Spitze war hinnehmbar. Jetzt sollte es also heiß her gehen auf dem Rad. Auf dem ersten flachen Stück wollte ich kontrolliert fahren und meinen Rhythmus finden, was mir auch gut gelungen ist. In den Berg hinein wollte ich dann angreifen, doch meine Beine wollten nicht so wie oder soll ich sagen mein Kopf wollte nicht? Egal, wie dem auch sei, hier sind andere stärker gefahren und ich hab’s auch berghoch eher kontrolliert angehen lassen und bin konstant meine Werte gefahren, auf der Langdistanz sicherlich eine gute Entscheidung, auf der Mitteldistanz sicherlich nicht der Weg um ganz vorne dabei zu sein 😉 Nach der langen Abfahrt konnte ich immerhin noch einen Platz gut machen, den ich dann auch bis zum Ende behielt.

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Foto: Ulrich Scherbaum
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Foto: Ulrich Scherbaum

Das Laufen war von Anfang an ein kleiner Kampf (mit mir selber), erst die letzten 3 km liefen richtig locker. Ich bin allerdings sehr stabil gelaufen, worüber ich sehr froh bin. Der Zielkanal war einfach toll und ich habe es richtig genossen. So kam ich glücklich als fünfte ins Ziel. Danke an die Unterstützung von Christian, meiner Familie, vielen anderen an der Strecke, Radsport Ganser, STAPS und Sailfish.

Abends war dann noch die Siegerehrung. Das war schon ein sehr geniales Gefühl mit so vielen Triathlongrößen zusammen geehrt zu werden 🙂 Das kann ich gerne öfter haben 🙂

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Am Tag meiner Anreise zum Wettkampf wurde mir das Karlssiegel der Stadt Aachen für meine sportlichen Leistungen in 2013 verliehen. Leider konnte ich den Preis nicht selber entgegen nehmen, habe mich aber sehr über diese Auszeichnung gefreut!

Nur 5 Tage nach der Mitteldistanz auf Mallorca bin ich für meinen neuen Kooperationspartner #Mercedes-Benz Niederlassung Aachen beim Business Run in Aachen am Start gewesen. Zusammen mit Christian und Yannick bin ich im Mixed-Team „Laufen, Feiern, Tanzen“ für Mercedes gestartet. Zusammen waren wir das schnellste Team im Ziel und konnten und nicht nur über den 1. Platz, sondern auch über einen tollen Preis freuen! Als kleines Schmankerl war das dann auch noch persönliche Bestzeit für mich über die 5 km. Dickes Lob an die Organisatoren für eine gelungene Veranstaltung!

It’s unbelivable… – Gedanken nach dem Wettkampf

Das habe ich mir gedacht als wir am Flughafen in Port Elizabeth gesessen haben und auf unseren Rückflug gewartet haben. Ganz schön unglaublich, ich habe meine Gedanken zurück schweifen lassen und festgestellt, dass ich vor 2 Jahren noch nicht einen einzigen Triathlon gemacht habe. Ins Training der 3in1 Disziplin war ich seit dem Winter 2012 eingestiegen um mich auf meine erste, und damals dachte ich einzige, Langdistanz vorzubereiten. Dann kam es anders als gedacht. Nur durch Zufall war dann nicht Roth mein erster Triathlon, sondern der MHA Triathlonn in Aachen-Brand wo jährlich die Vereinsmeisterschaft meines Vereins ausgetragen wird – und ich bin mit den anderen Mädels in der NRW-Liga gestartet.

Das Training für die langen Strecken und die Langdistanz selber haben mir so viel Freude bereitet, dass ich mich sehr schnell entschlossen habe auch im folgenden Jahr wieder auf einer Langdistanz zu starten, Frankfurt war mein Ziel und damit auch die Hawaii-Qauli. Ich hatte zwar früher schon viel über Hawaii gehört, habe aber den ganzen Hype darum nicht nachvollziehen können. Erst seitdem ich letztes Jahr dort war weiss ich, dass Hawaii und insbesondere diese 1 Woche im Jahr in Kona, etwas ganz besonderes ist.

 

Nachdem also die Wettkämpfe in 2013 ganz erfolgreich verlaufen sind habe ich viel hin und her überlegt und schlussendlich habe ich mich durchgerungen für die folgende Saison als Profi zu melden. Zunächst sollte sonst erst einmal alles beim alten bleiben. Ich starte also vorerst „nur“ in einer anderen Wertungsklasse und  arbeite weiter als Kinderärztin im Klinikum Aachen auf der Intensivstation im Schichtdienst, mache also regelmäßig, momentan alle 4 Wochen 1 Woche Nachtdienst (7 Nächte). Gut, ich bekomme daür dann auch eine Woche frei, aber von der Nachtarbeit mit 80 Stunden/Woche muss sich der Körper auch erst einmal erholen (das musste ich mir erst mal eingestehen). Und, da ich dann tagsüber schlafe bleibt nicht viel Zeit zum Trainieren, leider. Vor allem an den Wochenenden, wenn ich 13 Stunden am Tag arbeite… Dazu kommt dann auch noch das schlechte Gewissen, wenn man weiß, dass alle anderen bei schönem Wetter den lieben langen Tag lang trainieren können während man selber den Tag verschläft 😉 Zum einen habe ich den Anspruch bestmöglich zu trainieren und mich auf den nächsten Wettkampf optimal vorzubereiten, zum anderen muss ich aber aufpassen, dass ich genügend Schlaf und genügend Regeneration bekomme. Das ist in so einer Nachtdienstwoche gar nicht so einfach. Ich versuche in dieser Woche mehr auf Qualität statt auf Quantität zu setzten, aber einfach ist das nccit, denn ich habe irgendwen in meinem Kopf der mir sagt, dass ich mehr trainieren muss. Auch wenn ich meine Arbeit auf der Frühgeborenenintensivstation sehr mag, hoffe ich dennoch, dass ich mich bald mehr dem Sport widmen kann!

Auch wenn es dieses Jahr nur für 9 Tage Trainingslager gereicht hat, so denke ich, dass das Training bisher gut angeschlagen hat, was die bisherigen Ergebnisse auch zeigen. Und ich hoffe, dass ich das jauch n meinen nächsten Wettkämpfen bestätigen kann.

Ironman South Africa 2014

Nun ist der erste Wettkampf in 2014 schon eine Woche her! Das war ein guter Start in die neue Saison. Vorher war ich mir nicht sicher, ob das der richtige Wettkampf ist, aber es war die die richtige Entscheidung! Für alle die sich fragen wie es denn nun eigentlich war, hier ein Bericht aus meiner Sicht:

Wir sind um drei Uhr früh aufgestanden und hatten noch relativ viel Zeit bis wir los mussten um den ersten Shuttle zum Start zu bekommen. Leider kam der Shuttle dann nicht. Doch glücklicher Weise sind die Leite vom Virgin active Health Club auch zur Strecke Richtung Start gefahren und konnten uns 8 Athlethen in ihren Autos mitnehmen. so waren wir noch rechtzeitig zum Öffnen der Wechselzone da. Das Rad war schnell gecheckt, so blieb noch viel Zeit zum Warmmachen und es kam kein Stress auf.
Dann ging es auch schon los. An meinem Landstart muss ich wohl noch feilen, da habe ich schon die ersten wichtigen Meter verloren, so dass ich von Anfang nicht die richtige Gruppe erwischt habe. Die in der ich drin war, war dann mit der Zeit zu langsam und ich habe noch versucht auf die Gruppe vor mir aufzuschwimmen, was allerdings nicht geklappt hat. So bin ich den weit größten Teil alleine im Meer unterwegs gewesen.

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Auf dem Rad ging es dann so weiter. Ich wusste nicht genau als wievielte ich aus dem Wasser gekommen bin. Nach etwa 30 km habe ich die erste Frau überholt und es hat relativ lange gedauert bis ich dann noch eine zweite und dritte überholen konnte. Die anderen vor mir waren einfach zu stark für mich an dem Tag. Insgesamt haben es aber nur 4 Männer an mir vorbei geschafft Die erste Runde auf dem Rad war noch relativ entspannt, wobei man auch hier schon auf dem zweiten Teil gemerkt hat, dass der Wind gedreht hat. Aus dem Nordost Wind ist ein Ostwind geworden, das hieß Gegenwind auf dem ganzen Stück entlang der Küste. Obwohl ich hier deutlich mehr Leistung auf dem powermeter stehen hatte als im Training war ich hier 20 km/h langsamer unterwegs! Wider erwarten war also nicht der bergige Teil der Strecke sonder der Flache der langsame Part. So ein einsames Rennen bin ich im Ironman noch nie gefahren. 180 einsame Kilometer bis auf meine Überholmanöver und die beiden der 4 Agegrouper, die jeweils im Pärchen unterwegs waren. Der beasterly easterly hätte uns aber auch noch ganz anders erwischen können.

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In T2 wusste ich dann, dass ich als 5. auf die Laufstrecke bin, soweit also alles im Plan. Kurz hinter mir sah ich Jessie Donovan, die stark gelaufen ist und an der ich mich leider nicht festbeißen konnte. So einfach wie gedacht war die Laufstrecke dann auch nicht. Immerhin ein wenig hügelig und auch hier relativ viele Teilstück mit Gegenwind. Immerhin der beste Marathon im IM seit langem, wenn ich auch mal wieder knapp über der 3:30er Marke geblieben bin. Natürlich wäre ich gerne schneller gelaufen, aber ich bin zufrieden! Die anderen Mädels vorne haben gezeigt, dass man auch mit dem Wind schneller laufen konnte, bei mir war aber einfach nicht mehr drin.

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Mein Ziel war es Top 5 zu finishen (und meine erste Pressekonferenz und Siegerehrung als Pro zu erleben!) und das habe ich geschafft.

 

Vielen Dank an Radsport Ganser, Sailfish und STAPS und alle die zu Hause die Daumen gedrückt haben!

 

Now it’s a week since my first race in 2014, IMSA was a great experience! Before I did not know if it was the right decision to choose this race, but now I can say it was!
Well, I think I have to practice the swim start, but overall I am ok with my swim performance of the day. I did not know in which place I left the water so I forced myself to push it on the bike. I passed three girl and got passed by 4 boys, bit that it was, otherwise it was a very lonely race on the bike. It was the toughest part of the race because we had east wind on raceway. The SA call it the beastly easterly and if you raced this day you know why Still I did not know in which place I was until T2 when they called me the fifth women on the run. So happy! I tried to get into my rhythm, which didi not work at all, but I had a marathon I could be happy with. Never left a deficit of energy or loss of strength, just did not find into it.
But I finished 5th and that was my goal, so I am more than happy with this first race in 2014!

 

Thanks to Radsport Ganser, Sailfish and STAPS and to all my friends and family!

Anreise IM South Africa 2014

Gerade haben wir Zwischenlandung in Johannesburg. Jetzt sind wir (und auch unser Gepäck und die Räder) schon in Südafrika angekommen. Wir hoffen, dass die Weiterreise nach Port Elizabeth genauso unkompliziert wie bisher verläuft. Tatsächlich kommt schon so etwas von Vorwettkampfstimmung auf. Vor allem sind die Menschen hier alle sehr freundlich und zuvorkommend. Vom Service sind wir positiv überrascht, das Gepäck und die Räder waren super schnell da und sie sind hier sehr vorsichtig mit den Rädern umgegangen.

Auch der zweite Teil der Reise nach Port Elizabeth (Summerstrand) hat reibungslos geklappt. Von der Freundlichkeit sind wir total hin und weg, zu Recht wird Port Elizabeth auch die freundliche Stadt genannt. Sie heißt aber auch die windige Stadt – wir sind gespannt wie windig und hoffen diesem Namen macht sie nicht all zu viel Ehre.
Im Hotel angekommen haben wir dann erst einmal die Räder aufgebaut und sind 80 Minuten locker auf der Ironmanstrecke gerollt. Morgen fahren wir dann die ganze Runde mit dem Rad.

Jetzt geht es bald los – Start in die Saison 2014

Anders als in den ersten beiden Jahren steige ich dieses Jahr eher in die Triathlonsaison ein. Schon Anfang April steht der erste Ironman für mich im Wettkampfkalender. Seltsamer Weise bin ich allerdings später wieder ins Training eingestiegen, erst seit der letzten Dezemberwoche bin ich wieder im Trainingsaufbau, wo ich sonst ja schon seit November wieder regelmäßig an meiner Lauf-, Rad- und Schwimmform gefeilt habe. Zugegebenermaßen ging die Saison dann aber auch nicht so lang wie 2013, aber man macht sich so seine Gedanken 😉
Wegen des frühen Saisonstarts bin ich dieses Jahr auch früher als sonst im Trainingslager gewesen, leider etwas kurz, es hat gerade mal zu 9 Radtagen (inkl. Ruhetag) gereicht, aber mehr hat die Arbeit nicht her gegeben, ein paar Urlaubstage brauche ich ja auch noch für die Wettkämpfe und den damit verbundenen Reisen im Laufe des Jahres, hoffe ich jedenfalls 😉
Dadurch dass ich auch mehr IM und 70.3 Wettkämpfe plane und dementsprechend arbeitsfrei und arbeitsfreie Wochenenden brauche, hat es sich leider so ergeben, dass ich nicht wie sonst mit dem ein oder anderen Lauf ins Jahr gestartet bin. Das war eigentlich schon fast eine kleine Tradition, in den letzten beiden Jahren bin ich bei der Duisburger Winterlaufserie am Start gewesen, doch dieses Jahr bin ich halt entweder im Trainingslager oder ich arbeite oder ich bin schon zum Wettkampf unterwegs. Auch einer der anderen Volksläufe aus der Umgebung hat leider nicht in den Kalender gepasst… So starte ich dieses Mal ohne wettkampfspezifische Überprüfung meine Laufform in das erste wichtige Rennen. Je näher so ein Wettkampf rückt, desto mehr fragt man sich ja eh schon, hat man genug trainiert, stimmt die Form? Ohne die „Auftaktwettkämpfe“ fühlt sich das gerade noch mal etwas seltsamer an. Aber manchmal ist es ja auch gut mal etwas Neues auszuprobieren!
Ich freue mich bald an der Startlinie zu stehen und werde dann wieder berichten.