Nach der Pause ist vor dem Wettkampf ;-)

Es hat sich so einiges getan seitdem ich das letzt Mal etwas geschrieben habe. Inzwischen bin ich wieder im Training, aber es ist nicht alles beim Alten. Durch eine neue Kooperation mit #Höhenfitness-Euregio haben wir den Aufbau etwas umgeplant. Seit 2 Wochen trainiere ich nun mit steigender simulierter Höhe und da ich die Höhe gut vertrage bin ich schon auf 3000m angekommen 🙂 es fehlt aktuell zwar noch die Intensität auf der Rolle, aber über die Umfänge kann ich mich nicht beklagen 😉 Ein erster Leistungstest bei #Staps im Dezember wird zeigen wie mein Körper auf das neue Training anspricht, ich bin sehr gespannt!!!

Parallel liegt der Fokus gerade vor allem auch auf Kraftaufbau. Neben dem Höhentraining ein weiterer Grund ausreichend Protein zuzuführen. Durch die Unterstützung von #Amsport habe ich die perfekten Produkte um  Proteine und Aminosäuren zu supplementieren.

Neue Saison, neues Rad: meinen treuen Begleiter über das letzte Jahr habe ich zurück geben müssen, das neue Rad ist jedoch schon fertig und ich konnte es heute abholen 🙂 Schon seit meinen ersten Schritten im Triathlon 2012 werde ich von Markus und Stefan Ganser von #RadsportGanser unterstütz. Die Partnerschaft mit #Cervelo und #ProfileDesign wird nun intensiviert und zusammen haben sie mir ein tolles Rad zusammengestellt, was durch ein Wattmesssystem von SRM noch einmal optimiert wird! Ein riesiges Kompliment für mich und ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

Auch #Sailfish wird mir in Sachen Neopren treu bleiben. Was das Schwimmen betrifft sind zumindest im Becken deutliche Schritte nach vorne erkennbar, und das deutlich! Es wird Zeit, dass ich wieder ins Freiwasser komme um auch da zu zeigen dass ich schwimmen kann und von Anfang an die Rennen mitgestalten kann. 

Damit ich weitestgehend verletzungsfrei bleibe werde ich weiterhin von der Praxis Uhl und physioreaktiv  betreut!

Letzte Woche kam dann auch die Nachricht, dass ich ins das Team #asicsfrontrunner aufgenommen werde! Danke für das Vertrauen! Ich bin gespannt, das wir d eine ganz neue Erfahrung!

Uuuuuund ich wurde für die Wahl zur Sportlerin des Jahres in Aachen nominiert, für mich eine tolle Ehre und Ūberaschung! Ich bin gespannt wie die Wahl ausgeht!!! Noch kann man bis zum 11. Dezember die Stimmzettel einschicken!

Wie es in den nächsten Wochen weitergeht, wie ich das Training vertrage , was der Test ergibt, sich das Team was mich unterstützt vergrößert, wie die Sportlerwahl ausgeht und wann und wo ich in die Saison starte könnt ihr dann hier um den Jahreswechsel lesen. Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Adventszeit! Mich findet ihr entweder arbeitender Weise im UK Aachen oder in der Höhenfittness-Euregio, laufend, radahrend oder schwimmend in einem der Bäder in Aachen.

Happy Training!

Eure Astrid

#strenght  #swimfaster #sportlerwahl 

#amsport #asicsfrontrunner #cervelo #simplyfaster #höhenfitnesseuregio #radsportganser #sailfish #staps

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Hawaii 2015 – Ein schwarzer Tag

– english version below –

Aber der härteste den ich je hatte. Ich habe alles gegeben um hierher zu kommen. Auf vieles habe ich verzichtet. Und ich war glücklich und zuversichtlich ein letztes tolles Rennen in dieser Saison zu machen. Doch das kam gründlich anders. Die Vorbereitung lief nicht optimal, erwischte mich doch eine Erkältung, doch selbst das hat mich nicht von meinem Weg abgebracht und die Form stimmte. Auch die Eingewöhnung lief super und selten habe ich mich so gut vorbereitet gefühlt, es passte einfach in jeder Disziplin! Etwas heiser war ich die letzten Tage doch körperlich fit, also kein Grund zur Sorge, dachte ich.
Wie immer war der Start hier besonders emotional. Doch Ernüchterung bereits nach dem Startschuss, das Schwimmen war bei mir mehr Kampf als alles andere, die Gruppe schwamm weg und für mich stand am Ende eine indiskutable Zeit zu Buche. Mit Krämpfen in den Oberschenkeln bin ich aus dem Pazifik gestiegen, die haben mich die ersten 20 km auf dem Rad begleitet. Ich war dennoch guten Mutes, konnte meine angestrebten Werte treten und habe mich auf eine Aufholjagd gefreut. Das hat bis Hawi soweit auch gut geklappt. Meine Verpflegung lief auch top. Am Wendepunkt sah ich eine große Radgruppe und habe bergab dann schon mal den Turbo gezündet, trotz kleinerer Probleme lief alles nach Plan und ich war hochmotiviert. Doch da begann dann mein Magen zu rebellieren. Ich fing an zu erbrechen und dachte erst das ist ja jetzt nicht wild, einfach weiter verpflegen, das wird schon wieder. Aber das einzige was war, dass ich alles, aber auch wirklich alles von mir gegeben habe. Eine zeitlang konnte ich den Druck auf dem Pedal noch halten, doch die fehlende Flüssigkeit und Energie hat sich dann schnell bemerkbar gemacht. Die Kraft in den Beinen war von jetzt auf gleich weg. Treten kann man das nicht mehr nennen, ich bin nur noch pedaliert. Zunächst habe ich noch gehofft mich wieder zu erholen und irgendwann wieder was bei mir behalten zu können, doch mit jedem Versuch wurde ich eines besseren belehrt. Ich wollte das Rennen unbedingt beenden, noch einmal über die Zielline gehen, den Jubel genießen. Am Ende war es für mich ein Sieg aus eigenen Kräften in der Wechselzone anzukommen. Völlig entkräftet war ich gezwungen dort das Rennen zu beenden. 4 kg Gewichtsverlust schon nach dem Radfahren, anstatt auf die Laufstrecke zu gehen wurde mir eine Infusion angehangen. Eine Welt brach zusammen. Was genau der Auslöser war, ich weiß es nicht, aber ich habe alles gegeben was möglich war!

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Später als ich wieder auf den Beinen stand konnte ich mich dann um Christian kümmern dem beim Laufen die Körner ausgingen und der auch Infusionen benötigte. Es war für uns beide nicht das was wir erwartet hatten aber am Ende waren wir wieder vereint 🙂

Danke für ein perfektes Bike-Setup ‪#‎cervelo‬ ‪#‎profiledesign‬‪#‎radsportganser‬, die Verpflegung durch ‪#‎Amsport‬, meinen Schwimmausrüster ‪#‎sailfish‬ und die Betreuung durch ‪#‎staps‬ und ‪#‎physioreactiv‬

Ich hätte euch allen gerne ein tolles Rennen gezeigt, doch es war nur ein Kampf zu überleben, der zu früh endete. Danke fürs anfeuern, mitfiebern und Daumen drücken!!! Und Glückwunsch an alle die einen besseren Tag erwischt haben!

Jetzt folgt eine Pause und dann freue ich mich auf neue Rennen!!!

‪#‎364daystillKona‬ ‪#‎focus‬ ‪#‎triathlonwithpassion‬

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 CerveloMizuno_BW In cooperation with Radsport Ganser:
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Black day, but the hardest I ever had. I gave everything to get here. Being happy and confident to race strong I started into my last Race of the season. But things came totally different. Preparation was not perfect since I got a cold but I kept focused and I was in great shape. I just felt strong in each dicliplin.

Did have a hoarse voice the last days before the race but felt in perfect shape. So no worries, I thought.
The Pre-start was very emotional! But starting the swim I felt not like swimming, it was more kind of a fight, had my slowest swim-time ever. Exeting the water I started to have cramps in my quads, I tried to get rid off during the first part of the bike.
Was still motivated reaching my watts on the bike and closing the gap. Until Hawi erverything worked out perfect. Then my stomach blow up and I was not able to keep any fluid or food any longer.
I tried to push it as long as possible but ran out of energy without being able to fuel up. The strength in my legs disappeared, mentally still willing to finish the race, no matter how.
In the end I was happy to reach T2 but was forced to drop out of the race. Having lost 6% of my bodyweight my race ended after the bike in the medical tent getting some iv. This was the end of my dream today. Don’t know the reason exactly, but what I know for sure that I gave everything I had to give and did fight until nothing was left.

Later when I was up on my legs again I had to take care of Chris. For both of us it was not the day we dreamed of and came here. But at least we were together again 🙂

Thanks for a perfect Bike-Setup ‪#‎cervelo‬‪#‎profiledesign‬‪#‎radsportganser‬, nutrition by ‪#‎Amsport‬, swimgear by ‪#‎sailfish‬ and support by ‪#‎staps‬ and ‪#‎physioreactiv‬

I wished I could have performed better, all I did was survive. Thanks to everyone for cheering and supporting!!! Congrats to everyone who finished and who won!!!

Now I will take a break and come back even stronger next season!!!

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IMSA 2015 – you can plan but it doesn’t always work

So wie letztes Jahr habe ich mich auch in diesem Jahr für den Saisoneinstieg beim IM Südafrika entschieden, zum ersten Mal als Afrikanische Meisterschaften ausgetragen. Die Vorbereitung lief alles andere als rund doch trotzdem habe ich mich in der Woche vor dem Wettkampf fit gefühlt. Wir sind eine Woche vorher angereist um schon ein paar Tage die Sonne zu genießen. Die letzten Trainingseinheiten liefen gut, egal ob im Wasser, auf dem Rad oder beim Laufen. Somit habe ich dem Start entgegengefiebert. Selbst ein seltsames Stechen im ganzen Körper, dass ich immer wieder in den Tagen vorher hatte, hat mich nicht nervös machen können, und auch nicht das starke Starterfeld. Dass mein PowerControl den Geist aufgab dann schon eher, doch dank der Hilfe von Markus Ganser bekam ich ein Ersatzgerät. Noch mal vielen Dank hierfür. Es war also alles gerüstet.


Der Moment vor dem Startsignal war sehr emotional und dann ging es auch schon los. Viel zu schnell habe ich Anschluss an eine Gruppe verloren und war gefühlt nach 600 m alleine unterwegs, gesehen habe ich niemanden, mich aber nicht vom Kurs abbringen lassen und bin einfach weiter geschwommen. Ein komisches Gefühl war das schon. Meine Landmarke im Fokus habe ich versucht nicht zu viel darüber nachzudenken, würde schon nicht schlimmer sein als letztes Jahr. Mit Ruhm habe ich mich mal wieder nicht bekleckert mit meiner Schwimmzeit 1:01:26 (und damit nicht schneller aber 2 min weniger Rückstand als im letzten Jahr!) – still to work on!
Auf dem Rad habe ich dann schnell ein paar andere eingesammelt, dabei wohl bedacht  nicht zu früh zu viel zu treten. Irgendwie hatte ich aber nicht die Kraft in den Beinen die ich gewollt hätte. Ich kann gar nicht sagen warum, aber es hat sich nicht rund angefühlt. Doch verrückt machen wollte ich mich nicht und habe mich drauf konzentriert mein Tempo zu fahren. Umso glücklicher war ich gegen Ende der ersten Runde Lucy Gossage aufgefahren zu sein. Wir wechselten ein paar Mal die Position und ich wusste, wir sind noch im Rennen! Irgendwann konnte ich dann nicht mehr mitgehen und der Abstand zu Lucy wurde immer größer. iimmer wieder habe ich mich gepuscht, versucht meine Werte zu treten und habe es auch immer wieder geschafft, aber nicht dauerhaft. Nicht nur physisch, auch mental hat mich das letzte Stück auf dem Rad jede Menge Kraft gekostet. Immer öfter musste ich den Gedanken verdrängen dass ich nur noch ankommen und nicht mehr laufen wollte…
Als ich nach 5h25min und 43 sec vom Rad stieg und damit 1 min langsamer als im letzten Jahr unterwegs war stolperte ich dann auch erst mal durch die Wechselzone. Laufen fühlt sich anders an, auch nach 180 km. Doch ich wollte nicht aufgeben! Es hat zwar 3 km gedauert, aber ab da hat mir das Laufen wieder Spaß gemacht! Das Publikum ist einfach fantastisch in Port Elizabeth!! Es wurde einfach jeder angefeuert!! Der Weg über das Universitätsgelände war etwas einsamer so dass es sich nicht so von alleine lief und wie auf dem Rad gab es Stücke mit Gegenwind, die einem zusätzlich Kraft geraubt haben, doch den Lauf wollte ich mir nicht mehr nehmen lassen. Nicht wissend wer evt. noch von hinten kommt habe ich die Flucht nach vorne gesucht. Einen Platz musste ich leider ein büßen. Doch als mir 2 km vor dem Ziel zugerufen wurde dass Chris nicht weit vor mir sei, und ich ihn dann auch gesehen habe, konnte ich das Tempo noch einmal anziehen. Überrascht was noch in mir steckte bin ich an ihm vorbei, nicht ohne ihm einen Klaps auf den Po zu geben 😉 Über diese letzten Kilometer bin ich gefühlt ins Ziel geflogen mit einer Marathonzeit von 3h 18min und 3sec 🙂
Kaum über der Ziellinie musste ich mich dann aber doch erst mal setzten und konnte wenige Augenblicke später Chris mit einem Kuss empfangen!

Am Ende des Tages war ich super glücklich und auch ein wenig stolz über Platz 8 und wie ich mich in das Rennen zurück gekämpft habe. Doch es bleibt die Enttäuschung, dass der Wettkampf nicht wie geplant gelaufen ist und ich mir die weiteren nötigen Punkte für das Kona-Ranking noch woanders holen muss.

Bei dem starken Feld ist ein 8. Platz wohl vorzeigbar. Ich hatte mir als Ziel gesetzt den 5. Platz vom letzten Jahr zu wiederholen, das ist leider nicht ganz aufgegangen. Nun muss ich mir Gedanken wie die weitere Saison aussieht und würde sehr gerne zum Abschluss in Kona starten. Chris hat sein Ticket schon mit dem 2. Platz seiner AK gelöst, und es wäre ein Traum wenn wir dort zusammen starten könnten!

Vielen Dank für die tolle Unterstützung an der Strecke und das Mitfiebern zu Hause!

Und vielen Dank für die Unterstützung beim Training  #AMSPORT #Cervelo #MercedesBenzNiederlassungAachen #Mizuno #ProfileDesign #RadsportGanser #Sailfish #Staps

Mit neuer Energie ins neue Jahr!

2014 ging nicht gerade so zu Ende wir ich mir das vorgestellt hatte. Eine Schulterverletzung hat mich längere Zeit außer Gefecht gesetzt und zum Jahresende bin ich die Viren lange nicht mehr los geworden, so dass ich den Jahresabschlusslauf bei der ATG abbrechen musste und auch keinen Silvesterlauf gemacht habe. Aber trotz allem läuft das Training sehr gut! Ich bin von Woche zu Woche fiter und freue mich bald ins Trainingslager und in wärmere Temperaturen aufzubrechen. Es ist wohl nicht einfach das Training zu Hause abzuspulen während die meisten anderen auf irgendwelchen Inseln mit warmen Temperaturen weilen. Auch Katharina von b2therapie hat mir dabei viel geholfen und hat großen Anteil daran, dass ich nach der Schulterverletzung so schnell wie es kaum einer geglaubt hat wieder ins Training einsteigen konnte!

Nach den vielen Rolleneinheiten und langen Läufen bei Schnee und Minusgraden eine wirklich willkommene Abwechslung 🙂 Da ich inzwischen nur noch in Teilzeit als Ärztin tätig bin steht mir nun mehr Zeit für Training und Erholung zur Verfügung. Die letzten beiden Wochen waren nochmal eine besondere Herausforderung, leider im negativen Sinne, es gibt Dinge, die einfach nicht passieren sollten, doch auch diese Momente kann man überstehen. Familie und Freunde sind in solchen Momenten was einen stützt.

Meine Wettkampfeinstand habe ich bei der ATG-Winterlaufserie in Duisburg gegeben. Mit persönlicher Bestzeit über 10 km bin ich auf den 2. Platz gelaufen. Bei den nächsten beiden Läufen kann ich leider nicht starten, denn zunächst bin ich auf Lanzarote und dann steht auch schon der Einstieg in die Triathlonsaison an, der wie im letzten Jahr beim IM in Südafrika sein wird.

Neben meinen Partnern und Sponsoren aus dem letzen Jahr freue ich mich von diesem Jahr an auch mit AMSPORT zusammen zu arbeiten! Ernährung ist neben Training  Erholung ein wichtiger Faktor und von nun an habe ich hier professionelle Unterstützung! Vor allem aber habe ich das für mich perfekte Gel und Mineralgetränk gefunden.

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