So langsam ist mal gut mit Winterschlaf ;-)

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Ich habe hier lange nichts mehr von mir hören lassen. Nicht weil ich nicht wollte – irgendwie finde ich einfach nicht die Zeit. Zur Zeit bin ich froh wenn ich Job, Training und Reha und einen Hut bekommen. Was von Tag zu Tag nicht einfacher wird, aber aus einem guten Grund, denn ich kann wieder (fast) normal trainieren, aber zusätzliche Einheiten sind gerade wichtig, dass ich mich vollständig erhole. Was mir diese richtige Winterpause beschert hat wissen wir immer noch nicht genau, aber wir haben es im Griff und das ist das wichtigste 🙂

Ursprünglich hatte ich geplant wie im auch im letzten Jahr einen frühen Schnupperwettkampf zu machen und hatte dafür dieses Wochenende ins Visier genommen. Jetzt stehe ich selber nicht an der Startlinie, bin aber natürlich neugierig wer früh in die Saison startet und so habe ich mir heute mal die Startlisten angeschaut und werde die Rennen auf jeden Fall verfolgen und habe natürlich auch meine Favoriten 😉

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Zur Zeit bin ich sehr optimistisch, seit ich wieder trainieren kann steigt die Form stetig und viel schneller als wir uns das vorgestellt hatten 🙂 Anstatt draussen in der Kälte bin ich viel drinnen im warmen Wasser gelaufen und bin jetzt versiert im Depp Water Running. Gar nicht so unanstrengend 😉

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Habt ihr denn schon eure Rennplanung gemacht? Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig wo ich dieses Jahr an der Startlinie stehen werde, was meint ihr? Wo eröffne ich meine Saison und wie geht es weiter?

Bis bald, eure Astrid

Mit fettem Polster in den Winter(schlaf)

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Bei meinem letzten Wettkampf der Saison 2016 ging es nochmal um alles oder nichts. Die Reise nach Miami hatten wir geplant weil die Lust auf den Wettkampf selbst nach einer langen Saison (seit Januar) noch da war und ich trotz der Langdistanzvorbereitung noch jede Menge Spritzigkeit im Tank hatte. Selbst im Wasser zeigte die Formkurve weiter bergauf und somit startete ich die Reise selbstbewusst mit dem Podium als Ziel. Am Ende wurde es der vierte Platz und dementsprechend spielt ein wenig Enttäuschung mit. Doch bei diesem Rennen bin ich über mich hinaus gewachsen. Insbesondere mental war ich so stark wie nie zuvor. Wie schon bei den letzten beiden Rennen hieß es für mich wieder Bestzeit beim Radfahren und wie in Barcelona beste Radzeit des Tages, sowie neue PB auf der 70.3-Distanz. Und somit kann ich auch mit einem vierten Platz und bereits über 3000 Punkten auf meinem „Kona-Konto“ entspannt in die Winterpause gehen.

Beim Schwimmstart konnte ich mich aus dem Getümmel raushalten und gut mit anschwimmen, habe dann aber die etwas schnelleren Füße verloren und mich in Gruppe 3 wiedergefunden. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass es eher ein Bummelzug war, so dass ich die Initiative ergriffen  und die Gruppe aus dem Wasser geführt habe. Dass das Schwimmen dann doch wieder eher eine Ernüchterung war, war eigentlich die einzige Enttäuschung an dem Tag – okay neben dem verpassten Podium. Der Wechsel war okay. Und ab ging aufs Rad.

Die letzten Einheiten fanden auf meinem Rollentrainer statt.

Die letzten Einheiten fanden auf meinem Rollentrainer statt.

Die ersten Meter erforderten ein wachsames Auge. Zunächst führt der Kurs durch Downtown Miami, dieses Jahr mit einer kleinen Umleitung aufgrund einer Baustelle, außerdem gibt es einiges an Hindernissen, wie Schlaglöchern oder Bumps, wie in einer Großstadt so üblich. Dann ging es 21 Meilen nach Nordwesten auf dem Highway. Es war ein klarer Herbsttag mit 28°C (im Schatten). Der Wind kam aus Nord, Nordwest und wehte einem auf dem Weg hinaus genau und ziemlich kräftig ins Gesicht, so dass es hieß sich klein zu machen und zu treten. Das klappte auch sehr gut und ich konnte, auf Platz 17 nach dem Schwimmen liegend, eine Konkurrentin nach der anderen einsammeln. Am Wendepunkt lag ich dann auf Platz 6 und mit dem Wind im Rücken habe ich den Turbo gezündet und mich bis auf Platz drei bis zum Wechsel vorgearbeitet. Nach einem schnellen Wechsel  lief ich vorsichtig an, konnte aber schnell meinen Rhythmus und auch mein geplantes Tempo finden. Bei einem Rückstand von ca. 2min20sec war der Sieg somit noch möglich, war ich doch zuletzt in Australien schneller als Elli und Leanda gelaufen. Ohne den fehlenden Fahrtwind merkte man schnell, dass die Sonne sehr kräftig war und es ein heißer Tag werden würde. An den beiden ersten Verpflegungsstellen habe ich zwar etwas zu Trinken greifen können, doch Wasser zum Kühlen war nicht griffbereit und das kühlende Eis war ein zu großer Brocken als dass ich ihn hätte halten können :-/ . Hätte ich hier schon gewusst was das für die kommenden Kilometer bedeutete, wäre ich stehen geblieben und hätte mich in Ruhe verpflegt. So kam es dann aber, dass mir wirklich schlecht wurde was ich zunächst nicht wirklich einordnen konnte. Ein erstes Gel hatte ich schon genommen. Ich konnte mir gar nicht vorstellen noch eins zunehmen, allein der Gedanke daran… doch ich merkte, wie meine Beine nach Energie verlangten und somit dachte ich mir, dass es egal ist ob ich mich jetzt übergebe weil mir schlecht ist weil ich nichts esse oder weil ich was esse, und habe mich dafür entschieden viel früher als üblich weitere Gele zu mir zu nehmen. Zum Glück die richtige Entscheidung an diesem Tag. Mit etwas mehr im Magen lief es sich direkt besser und auch an den weiteren Verpflegungsstationen konnte ich genügend Flüssigkeit aufnehmen und mich mit Wasser und Eis kühlen. So gestärkt konnte ich mein Tempo wieder verschärfen und die auf Platz 2 und 3 liegenden Athletinnen kamen wieder in Sicht. Es wurde zunehmendend voller auf der Laufstrecke und es war ein hin und her an den Verpflegungen, so dass teilweise die Seite gewechselt wurde und so kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem anderen Teilnehmer. Innerlich schäumend vor Wut, über dieses Missgeschick und über meinen Einbruch zu Beginn des Laufs holte ich auf den letzten Kilometern alles aus mir heraus was nach der langen Saison, den letzten 3 anstrengenden Wochen und diesem heißen Tag noch in mir drin war. Somit war ich super glücklich als ich im Ziel einfach nur noch zu Boden sinken konnte. Ja, ich habe mich wirklich darüber gefreut! Auf Platz 12 im Kona-Ranking liegend kann ich mir nun eine wohlverdiente Pause gönnen. Das war der erste Teil der #roadtokona2017 – more to come 🙂

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Lockeres Warm-up vor dem Rennen 🙂

 

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Überglücklich alles gegeben zu haben 🙂

 

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Ganz nach dem Motto …

Sub-9 Club

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„Life is like a box of chocolates. You never know what you’re gonna get.“

Every Race is different! You never know what you get on raceday. You know the distance you will go and you know the course profile and the climate, but if you are going to have YOUR day that’s sadly nothing you can plan but only hope for.

Although I had a great season so far, placing 1, 2, 3, and 2×5, my goal races didn’t went as planned. So instead of heading to Kona this year I went to IM Barcelona, looking for some early points for Kona 2017 and another victory. That’s what I came for. Once again struggling on the swim I wasn’t too far behind the leader, so I was still in good mood in T1, just realizing, as I made my way to my Cervelo P5 that my left quads started to close up. I took it easy, tried to relax and kept going, but it only got worse. I even had to stop close to the mounting line and tried to stretch it out. Somehow I made it onto my red bull, at first not flying at all. The first 3k of technical section through narrow streets of Calella we weren’t allowed to go into the aerobars, so fine for me, still time to stretch, massage and work anyway on my quad to get it again ready to race. Passing the roundabout at 3k, allowing to go into the aero position I was surprised I could do the position, even better than any other, so I got even more optimistic cause it’s manly a flat course in Barcelona. I knew I was 6 min behind the leading woman, the ever amazing fast swimmer Lucie Zelenkova. Approaching the first turnaround halfway out I already gained 90 sec. I started to calculate and tried to stay calm and pace myself, if I would just keep gong like this I could catch the other girls at 90 k, so still much time left. And so far everything seemed to work out as we had discussed it before the race. Going out just felt easy, having a tailwind, the way back, facing a headwind was still fast. Shortly before halfway through the bike, I spotted a group in front of me and Chris shouted at me that’s only 20 sec, and shortly after that I passed them, taking the lead. It was a mixed group of us pro woman, some pro men and AG men. Although I caught and passed them I did not manage to break away. So it was a game of being patient again and staying focused. On the way up to Argentona I attacked again and tried to get away from the pack, not looking back a single time, even going down I pedaled as hard as I could just to get passed again some km later. On the last turns and slight uphill I again managed to stay in the front and made my way to T2. Still not sure if I could stand on my left leg and swinging of the bike I  took it easy, and then running felt kind of okay, even sitting down to take on my Asics did work. I just left my bags and ran out of T2 when Anna came, so I knew I did not have much of a lead. I wanted to take it easy in the beginning of the marathon, knowing that it will be hard on the second half as always, but something made me run much faster than planned, feeling just fine. Knowing that this was very risky I still kept going and getting payed off by building my lead more and more. The run course is mostly flat with some short down- and uphill. Each time passing this part of the course I got scared my leg would shut down, close up again. It did not feel smooth but I was kind of hopeful I could make it to the finish. Going onto the last of three laps I knew I could bring the race home in 1st position if nothing unexpected happened. I did not smile at all, being in pain but tried to fake a smiling face – seems like it did not work at all 😉 only on the last two km of the run, when I knew for sure, even if I had to walk I would take the win, I just could not but smile all over my face!

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Taking home my second IM victory, setting a new PB on the bike, the run and finish time of 8:54:27 entering the sub-9 club, setting a new bike course record and putting down the second fastest female bike split in 2016 with 4:40:13  (Daniele Ryf had the fastest time in Roth) I was more than happy!

Congrats to Lisi Gruber and Anna Watkinson for competing the podium, AND of course, congrats to Patrick for another great race and win!

I am loving enjoying to cross the finish line, I wanted that tape and I got it. The probably best part of winning, except for the victory itself, the ceremony and the shower of champagne is coming back to the finish line for heroes hour to welcome home the last finishers of the day.

I am so thankful for all your support and messages, it’s overwhelming! I am proud of having the best coach and husband on my side, believing in me even when I struggle. Friends and family I often don’t have time to see and of course my partners in triathlon.

First step is taken on my mission #roadtokona2017

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IM 70.3 WC 2016

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We had a great time in Australia and felt like home. For the first time we had a homestay and were so lucky. Never met before, but just some days later felt like being friends (or even more family!). For me it was the first time in Australia and I immediately felt in love with the people, the country and the style of living. Good and healthy food, even better coffee and perfect training conditions. We not only enjoyed the lapped 50m pool but also attended the swim squad (thanks for the warm welcome!). If this wasn’t enough, we met with Mel Hausschildt who showed us around on her training routes. From the first day on we were getting familiar with the area around Noosa. Last trainings went perfect except running felt strange, my stride felt somehow different. Having one of my best massages ever we found out that this was caused by a sore glute. We worked on it and I felt fine and fresh, ready to race:

My day did not start well, I somehow got stopped at the swim start and it felt like ever to manage it to swim to the front, just to realize I missed the group. Kind of trying to not make it even worse, I put lots of effort into the swim, so I was more than surprised when Chris told me it was a PB in the swim. Good way to start a race.

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Now I was ready to rock it on the bike, that was at least the plan, but sometimes it comes different. The run in T1 took forever. Just thinking if they maybe changed the rules and I didn’t know, I finally got to my red bull. In short distance to Laura I started the bike. Closing my shoes, approaching the turnaround, my left hamstring shot down, I had a cramp I never had before. Trying to get rid of it with just moving and pedaling did not work at all, every time I bent my knee it got worse. So I had to rest and stretch, I clapped and massaged it and all the other did pass me. Rolling like this for already 5 minutes I just thought that I am not coming all the way to DNF and no matter what, I will finish the race. Some minutes later I was able to push again with both legs. It still was there and it felt strange but surprisingly I was able to stay with my expected watts. I caught back the other girls, just to take them with me until the 50k mark. I spent a few k’s riding at second weighing up my options, riding in second, saving some power and saving energy for the run but going slower or making my own race. I went for the second and I am glad I made a fair race. I pushed really hard on the last 20k to make a move from the group and finally did. When I jumped off my red bull at the dismount line, well I didn’t jump due to my sore hamstring,  I was already on the run course trying to catch as many girls as possible and having one of those runs I had in my other races this year. I wasn’t with myself in that moment and so it happened that I did open my helmet some seconds too early, but that’s the rule and I got to close it again and again to first rack my bike. Loosing again some seconds… what a day, I stayed calm.

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Starting into the run I immediately felt that I had to work hard. It did not feel like running that day, my stride was short,  I could not push. I never felt the rhythm, it was just hard work and I guess it did look as horrible as it felt. Don’t give up and keep pushing and smiling was what was in my mind and so I kept fighting and even passing some girls, finishing 14th.

Breaking into tears cause of being dissapointed by such a black day due to what happened during the race. It took me some days, exactly 3, when I was back at work on the preterm intensive care and all my colleagues where nothing but happy for me. Now I am proud of what I achieved, PB in the swim, the bike and overall, placing 14th in the pro field at the 70.3 world championship.

Thanks to everyone who believes in me and helps me make my dream come true, for this I work hard, every day.

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Thanks to our families, the Stienens, the Deckers and the Hamblins!!! Thanks to Chris for pushing me, understanding me, loving me!

And of course thank you to all my partners.

 

 

Spaßfaktor über der Schwelle und Countdown

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Nachdem ich wieder ins Training eingestiegen bin gab es eine Leistungsbestimmung für mich und zwar gleich doppelt. Zunächst auf bekannte Weise bei STAPS und dann am gleichen Tag beim Zeitfahren von Profile Design bei Rad am Ring. Da hat es bei mir gleich zweimal an einem Tag ganz schön gebrannt 😉

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An dem Tag habe ich so einiges an Gefühlen durchgemacht. Dieses Mal war es vor dem Start nicht nur nervöse Anspannung die mir ins Gesicht geschrieben stand, sondern tatsächlich auch jede Menge Respekt vor der Strecke. Richtung Start stieg die Vorfreude auf das Zeitfahren, schon ein sehr geiles Gefühl von einer Rampe aus zu starten! Ab dem Zeitpunkt hieß es nur noch Vollgas! Zugegeben, die ersten Kurven und Abfahrten bin ich deutlich zu vorsichtig gefahren, nach dem Motto #safetyfirst, aber von Mal zu Mal habe ich mich wohler mit der Geschwindigkeit gefühlt! Kann es immer noch kaum glauben dass ich es wirklich gemacht habe und auch noch jede Menge Spaß hatte, beim Einzelzeitfahren in der“grünen Hölle“ auf dem Nürburgring. Ohne Zeit über die Abfahrten nachzudenken, mit hämmerndem Puls in den Schläfen und voll am Limit, habe ich mich in die Abfahrten gestürzt und habe die Anstiege hochgedrückt. An Ende einfach nur noch klein machen, Mund auf und drücken was geht. Im Ziel habe ich dann einfach nur glücklich gestrahlt.

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Für mich laufen gerade mehrere Countdowns 😉 Der erste ist bereits abgelaufen, ich habe meinen Arbeitsblock in der Klinik geschafft und habe nun wieder zeit für mehr Regeneration nach dem Training. Die Tage bis zum Abflug nach Australien werden nun gezählt… Und erst einmal in Australien angekommen zählen wir die Tage bis zum Wettkampf. Die Vorfreude steigt! Und was die  Vorbereitung betrifft läuft alles nach Plan. Diese und nächste Woche stehen noch einige harte Kerneinheiten auf dem Programm und bin bin froh wenn ich die alle noch schaffe, denn dann weiß ich, ich fahre in Top-Form zur WM 🙂

Regeneration könnte gerade nicht besser laufen, was gibt es tolleres als dabei Olympia zu schauen?

 

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IM 70.3 WM im Fokus

Nach dem der Wettkampf für mich beim IM Frankfurt voll ins Wasser gefallen ist, heißt es jetzt erst mal eine kurze Auszeit nehmen um dann frisch in die Vorbereitung auf die 70.3 WM zu trainieren.

Ich werde vorher keine weitere Langdistanz machen. Mein Zeil ist es bei der WM topfit am Start zu stehen, daher hatten wir von Anfang an nur den Ironman in Frankfurt geplant, wohlwissend dass das eine „Alles oder Nichts“ Strategie ist.

Vielen lieben Dank an alle die mit mir gefiebert haben, mich angefeuert und unterstützt haben!!! Mund ist abgewischt, ich mache weiter 😉

Eure Astrid

Über den Kraichgau zur 70.3 WM nach Australien

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Jetzt sitze ich hier und weiß eigentlich gar nicht was ich schreiben soll… Gedanken gehen mir genug durch den Kopf, doch irgendwie kann ich sie gerade nicht in die richtige Reihenfolge bringen und die richtigen Worte finden. Schreibblockade – Zum Glück bin ich keine Schriftstellerin sonst würde ich jetzt bestimmt in ein tiefes Loch fallen 😉

Ich fange einfach mal vorne an. Ich mag das Rennen im Kraichgau, die Stimmung ist immer super und dich mag die Strecke einfach, besonders die Herausforderung die nach dem Radfahren beim Laufen wartet. Letztes Jahr musste ich aufgeben, daher wollte ich dieses Jahr unbedingt zurück kommen!

Gestartet bin ich einigermaßen gut in das Rennen. Kleine Probleme am Anfang des Schwimmens habe ich irgendwie überwunden und konnte zu Yvonne und Natascha aufschwimmen und sogar kurz vor Ihnen das Wasser verlassen. Ein etwas langsamerer Wechsel ließ mich als 5. auf die Radstrecke wechseln. Autsch, hier hat’s dann erst mal ordentlich weh getan. Entweder ich hatte mir irgendwas eingefangen, was falsches gegessen, getrunken, nicht genug oder zufiel, jedenfalls haben die Waden ganz schön gezwickt und auch die Oberarme! (So schnell bin ich jetzt dann auch wieder nicht geschwommen!) Ich habe dann erst mal meine angestrebten Werte getreten und mich abgesehen von den kleinen Zipperlein auch wohlgefühlt. Nur habe ich mir damit nicht zugetraut hinter Natascha uns Yvonne her zu fahren, so dass ich die 90 km alleine unterwegs war. Besonders erwähnen mag ich hier noch den Anstieg in Gochsheim, ihr seid der Hammer Leute, einfach krass wie ihr einen da hoch brüllt!!!

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Als 4. konnte ich auch die Laufstrecke wechseln und abgesehen von meinen Waden die mir ein wenig Sorgen bereiteten fühlten sich die Beine noch sehr gut an, so dass ich auch schnell anlaufen konnte. Ich habe es dann mehr oder weniger rollen lassen, die Beine einfach mal machen lassen und der Blick auf die Uhr zeigte, dass das Tempo passte. Die 2:20 Rückstand auf Platz 3 konnte ich rasch verringern. Die Unterstützung an der Laufstrecke war klasse! Und so konnte ich erneut aufs Podium laufen! Riesig gefreut habe ich mich über die schnellste Laufzeit des Tages!

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Als besonderen Bonus kam dann auch bald die Nachricht, dass ich damit schon im der ersten Runde für IM 70.3 WM in Australien qualifiziert bin!!!

Die nächsten Wochen nutze ich nun um an der Form für die Langdistanz zu feilen um beim IM Frankfurt fit am Start zu stehen. Vorher werde ich noch beim Indeland-Triathlon starten.

Halfdistance racing back to back

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I haven’t done this before and we did not know if and how it would work but I think we did okay. The races were supposed to give us an idea where we are at the moment and if our plan works AND we wanted to get some points for the ranking. At least both did work, first better than second. We now know that I am on a good way, but two 5th places were not what I was racing for. I struggeled both times, due to weather and meeting a jellyfish. But whatever happened, I managed to perform strong till the finish. I had a strong run twice, which gives me confidence for my next races. Now I „only“ need to keep it together on the bike. At least physically I do not feel as if I have raced at all, only my wounds need to heal. So despite the results I am really confident to be on a good way with my preperations for IM Frankfurt and I am really excited how I will perform at my next races (Kraichgau and Indeland) especially in Frankfurt.

Here you get some Impressions from Aix en Provence and Mallorca:

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U Can Ride 4 arthritis (de)

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Ich fahre mit (!) und es wäre toll, wenn sich noch mehr finden, die einen Tag, mehrere Tage oder sogar die ganze Tour mitfahren würden! Um was es geht:

Die Juvenile Idiopathische Arthritis (JIA) ist die häufigste rheumatische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Sie kann schwere Auswirkungen auf die Mobilität und das Wohlbefinden des Kindes haben. Trotz zunehmenden Wissens über Erkrankungsmechanismen der JIA und zunehmender neuer Behandlungsoptionen in der letzten Dekade ist die Behandlung dieser Kinder eine Herausforderung. Daher ist kontinuierliche medizinische Forschung erforderlich, um die Therapie und die Perspektiven dieser Kinder zu verbessern. Wie wir in den letzten Jahren gelernt haben, ist jede Form von Bewegung und Sport gut für den jungen Organismus. Dies trifft auch für Kinder für JIA zu. Trotz ihrer Erkrankung und Therapie schaffen es viele Kinder mit JIA, Sport als integralen Bestandteil ihres Lebens zu begreifen.

Die UCANRIDE4ARTHRITIS Initiative verbindet diese wichtigen Bedürfnisse für JIA Patienten, indem sie Aufmerksamkeit erzeugt für diese schwere und behindernde Erkrankung, indem sie ihnen, ihren Freunden und der Gesellschaft zeigt, wie wichtig aktiver Sport bei JIA ist und indem sie Gelder sammelt, um weiter medizinische Forschung auf diesem Gebiet zu sichern! UCANRIDE4ARTHRITIS wird mit dem Fahrrad von Utrecht (Niederlande) nach Genua (Italien) im September 2016 innerhalb von 8 Tagen fahren. Die Tour wird 9 pädiatrisch- rheumatologische Zentren in einer Spenden- Kampagne verbinden. In Genua wird ab dem 28. September bis zum 1. Oktober der nächste Europäische Kongress zur Pädiatrischen Rheumatologie stattfinden: PRES. Ziel ist die Sammlung von 100€ pro Kilometer (±1500), um das Understanding Childhood Arthritis Network UCAN zu unterstützen. Konkret soll die finanzielle Basis für eine Platform geschaffen werden, die die Forschung an schwer zu diagnostizierenden und zu behandelnden jugendlichen Patienten mit Arthritis fördert.

Es wäre toll, wenn viele zum Gelingen der Initiative beitragen! Auf der Webseite der  UCANRIDE4ARTHRITIS gibt es noch mehr Informationen wie man das Projekt unterstützen kann. Jede Hilfe ist willkommen!

Los geht’s!

Die vorlaufige Radroute: (Beginn am 18. September):

  1. Utrecht-Aachen, 200km,
  2. Aachen- St Augustin- Koblenz 170km, 900HM
  3. Koblenz- Heidelberg 200km, 200HM
  4. Heidelberg- Freiburg, 200km, 400HM
  5. Freiburg – Zürich, 120km 1400HM
  6. Zürich- Andermatt – St Gotthardt – Airolo 140km, 2240HM (top of the tour 2106m)
  7. Airolo – Milano, 170km
  8. Milano- Genoa, 150km.

Ride with us!

We would like to encourage everybody, who is interested to join the Team and ride one or more stages. This will make it easier for Bas and Klaus to do the whole tour. They will ride at a moderate pace so that everybody can follow, even if there might be professionals in the team. The tour will be accompanied by a team-bus, ridden by the father of Bas.

Zeit für ein Update… 

Nachdem ich 1 Schritt vorwärts gemacht habe nachdem das strukturierte Training wieder begonnen hat ging es diese Woche 2 Schritte zurück. Die Erkältungswelle hat auch mich ergriffen und somit bin ich zur Pause gezwungen. Mein Job besteht also aus Tee trinken,  Beine hoch legen😉und viel Schlafen. 

Nachdem ich den Silvesterlauf in Neuss schon absagen musste kann ich auch nicht beim Dürener Sparkassenlauf starten. Mal sehen ob ich zumindest fit genug bin am WE bei der TCE in Langen vorbei zu schauen… Meine Sponsoren/Ausrüster haben mich jedenfalls bestens moralisch unterstützt und ich durfte mich über einige Pakete von asicsfrontrunner, Giro und Amsport freuen! 😀 Mehr dazu dann an anderer Stelle 😉

Wie ihr ahnen könnt, ich kann es kaum erwarten wieder ins Training zu starten! Und ich bin mir sicher, dann geht es wieder Schritt für Schritt vorwärts 😉💪🏻

Zum Glück gibt’s gerade jede Menge Sport im TV, denn mein Lesestoff geht langsam aus… 

Was könnt ihr mir noch als Lektüre empfehlen?